29.06.2016

Deutsche Nationalhymne

Die 3. Strophe vom "Lied der Deutschen" ist die Deutsche Nationalhymne.

Lied der Deutschen
  1. Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt,
    Wenn es stets zu Schutz und Trutze
    Brüderlich zusammenhält,
    Von der Maas bis an die Memel,
    Von der Etsch bis an den Belt -
    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt!
  2. Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang
    Sollen in der Welt behalten
    Ihren alten schönen Klang,
    Uns zu edler Tat begeistern
    Unser ganzes Leben lang -
    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang!
  3. Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach laßt uns alle streben
    Brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sind des Glückes Unterpfand -
    Blüh` im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, deutsches Vaterland!
Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


Zu den äußeren Zeichen der Verbundenheit des Bürgers mit seinem Staat/Land bzw. seiner Heimat gehören Symbole wie Flaggen, Embleme und - nicht zuletzt - eine Hymne, die bei feierlichen Anlässen gemeinsam gesungen wird. Wie die Flagge der Bundesrepublik Deutschland geht auch die Nationalhymne auf die Zeit vor der Revolution von 1848 zurück: Der Text "Lied der Deutschen" wurde am 26. August 1841 auf der Insel Helgoland von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu einer Melodie von Joseph Haydn verfaßt. Er bringt angesichts der damaligen politischen Zersplitterung in Deutschland die Sehnsucht der deutschen Bevölkerung nach einem geeinten deutschen Vaterland zum Ausdruck.

Nachdem die Siegermächte des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 das "Lied der Deutschen" (auch das "Deutschlandlied" genannt) verboten hatten, erhob es der erste Reichspräsident der Weimarer Republik, Friedrich Ebert, am 11. August 1922 durch einen Erlass zur offiziellen deutschen Nationalhymne. Bereits am 18. Februar 1919 hatte die Nationalversammlung in Weimar die Einführung der Farben SCHWARZ, ROT und GOLD als deutsche Nationalfarben beschlossen.
Die erste Strophe des Deutschlandliedes wurde, vor allem auch im Ausland, vielfach verkannt und missdeutet. Der als Aufruf gemeinte Einleitungssatz dieser Strophe "Deutschland, Deutschland über alles" konnte jedoch in der Zeit der politischen Uneinigkeit, in der Hoffmann von Fallersleben lebte, nur als ein Bekenntnis verstanden werden, für das noch nicht geschaffene einige Deutsche Reich die besten Kräfte und Gefühle einzusetzen. Während des Dritten Reiches unter Hitler wurde das Deutschlandlied als Hymne beibehalten, aber gleichsam nur als "Vorstrophe" vor dem nationalsozialistischen Kampflied "Die Fahne hoch" (Horst-Wessel-Lied). Fast immer wurde nur die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen, die zweite und dritte Strophe blieben nahezu unbeachtet. Damit wurde die Nationalhymne Ausdruck nationalistischer Anmaßung.

Daher blieb die Nationalhymne nach 1949 lange Zeit umstritten. Erst im Jahre 1952 wurde in einem Briefwechsel zwischen dem ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss und dem ersten Bundeskanzler, Konrad Adenauer, das Hoffmann-Haydn'sche Lied wieder als deutsche Nationalhymne anerkannt. Bei staatlichen Veranstaltungen soll jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden. Gerade ihr Text - "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland" - hat den Anspruch aller Deutschen auf Verwirklichung ihrer staatlichen Einheit auch in den Jahrzehnten der Teilung wachgehalten. In ihrem Briefwechsel von 1991 bestätigten Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl diese Tradition des "Liedes der Deutschen" für das vereinigte Deutschland: "Als ein Dokument deutscher Geschichte bildet es in allen seinen Strophen eine Einheit ... Die 3. Strophe des Liedes der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben mit der Melodie von Joseph Haydn ist die Nationalhymne für das deutsche Volk."

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach laßt uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!


Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand -
Blüh` im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!



Es ist nicht verboten, die erste und die zweite Strophe des Hoffmann-Haydn'schen Liedes im privaten Kreis zu singen.
Im März 1990 befanden die Bundesverfassungsrichter, dass nur die dritte Strophe "strafrechtlich geschützt" sei.

Link: https://drive.google.com/open?id=0B81iDhdOSCfKZmdLZTd2cHhqY2c

23.06.2016

Vierte Mittwochstour 2016

Kleine Vorschaugrafik anklicken = Originalgröße!

Am 22. Juni 2016 starteten im Rahmen der monatlichen Mittwochsradtouren 24 Radfahrerinnen und Radfahrer zu einer Radwanderung zum Gut Klostermühle bei Alt Madlitz. Von Frankfurt (Oder) aus radelten wir in westlicher Richtung entlang der Bundesstraße 5 über Kliestow, Boossen, Treplin und Petershagen zum Madlitzer See. Der Rückweg nach Frankfurt führte uns auf einem naturbelassenen Waldweg nach Petersdorf. Über Jacobsdorf und Pillgram erreichten wir Wupis Imbbis im Frankfurter Stadtwald.
Meine Einladung richtete sich auch wieder an Besitzer eines Elektro-Fahrrades. Während der 44-km-Radtour begleitete uns angenehmes Fahrradwetter!

Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Die Figur steht in Petershagen. (Foto: Achim Qu.)Tourpause am Madlitzer See.
(Foto: Achim Qu.)

Restaurant KlosterscheuneWellness-Bereich

Auf dem Reitstall-Gelände des Gutes Klostermühle

12.06.2016

ADAC-Frühlingstour

Am Samstag, den 11. Juni 2016, lud das Frankfurter ADAC-ServiceCenter Berliner und Brandenburger Club-Mitglieder zu einer Frühlings-Radtour ein.
Bei dieser 40-km-Tour radelten 16 Radfahrer gemeinsam mit mir durchs polnische Umland von Slubice. Unsere Strecke führte über Rad-, Feld- und Waldwege nach Kunowice und Swiecko (siehe Karte).
Unterwegs kamen wir vorbei am Kunowicer Panzer-Denkmal, an der Hubertus-Skulptur bei Swiecko (siehe Foto), an der Gedenkstätte bei Swiecko und an der Aussichtsplattform der Autobahnbrücke (siehe Foto).



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