28.12.2015

Mittwochstouren 2016

Mit meinen zahlreichen Mittwochs-Touren spreche ich insbesondere Ruheständler, Arbeitslose, Schichtarbeiter, Studenten und Touristen an. Wie in den Vorjahren hoffe ich, daß auch 2016 wieder zahlreiche Wanderer und Radfahrer bei meinen öffentlichen Wanderungen und Radtouren durch Ostbrandenburg und durch Westpolen mitmachen.
Alle Teilnehmer können kostenlos, aber auf eigene Versicherung, mitmachen:

 Einladung zu drei Mittwochs-Wanderungen 2016 

Im Januar, Februar und März organisiere ich drei Mittwochs-Wanderungen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Dauer beträgt zirka 4 Stunden.

13. Januar 2016: "Entlang der Klinge von der Mündung bis zur Quelle"
Entlang des Frankfurter Klingefließes verändert sich permanent etwas. Häuser werden saniert oder neu gebaut. Ein neuer Klingespeicher schützt Talbewohner vor Hochwasser. Mühlen gehören zur Geschichte. Start: 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen.
Mehr Details zur Wanderung » gibt es hier!


17. Februar 2016: "Durch die Landschaft der Malerin Elfriede Thum"
Die Malerin Elfriede Thum (1886-1952) war eine der bedeutendsten Berliner Expressionistinnen. Seit ihre Gemälde 1912 erstmals in der berühmten Galerie Cassierer neben Arbeiten von Vuillard, Sisley, Courbet und Pissarro gezeigt wurden, hatte sich die Künstlerin, die stets nur mit ihrem Nachnamen signierte, das männliche Pseudonym Erich Thum zugelegt. Ab 1911 lebte + arbeitete sie im Frankfurter Ortsteil Güldendorf in ihrer "Villa Thum". Ein Bild von Elfriede Thum hängt seit dem 06.05.2014 im Frankfurter Rathaus. Start: 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen.
Mehr Details zur Wanderung » gibt es hier!


16. März 2016: "Von Frankfurt (Oder) bis Kunowice und zurück"
Am 16.03.2016 lade ich ein zu einer 14-km-Wanderung in Richtung Kunowice. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld vom 12. August 1759 und späterem Manövergelände polnischer und russischer Armeen wächst seit 10 Jahren eine neue Siedlung.
Start: 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen.
Mehr Details zur Wanderung » gibt es hier!

 Einladung zu acht Mittwochs-Radtouren 2016 

Im Jahr 2016 lade ich wieder zu acht Mittwochs-Radtouren ein - immer am 4. Mittwoch von März bis Oktober. Im monatlichen Wechsel führen vier Strecken durch Ostbrandenburg und vier durch Westpolen. Der Start dieser Radtouren erfolgt stets um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen in Frankfurt (Oder). Mit diesen Terminen spreche ich besonders Schichtarbeiter, Rentner, Arbeitslose, Studenten und Touristen an:

  • 23.03.2016 -  Westpolen:  Kunowice - St.Hubertus - Swiecko
  • 27.04.2016 -  Ostbrandenburg:  Reitweiner Sporn
  • 25.05.2016 -  Westpolen:  Kowalow
  • 22.06.2016 -  Ostbrandenburg:  Gut Klostermühle bei Alt Madlitz
  • 27.07.2016 -  Westpolen:  Kunowice - Suleksee - Lesniczowka
  • 24.08.2016 -  Ostbrandenburg:  Briesen (Mark)
  • 28.09.2016 -  Westpolen:  Pulverkrug
  • 26.10.2016 -  Ostbrandenburg:  Rotfließsee

Die Mittwochsradtouren organisiere ich nach diesen fünf Prinzipien:
  1. Keine Teilnahmekosten;
  2. Keine Bahnfahrten;
  3. Keine teuren Restaurantbesuche;
  4. Keine Strecken länger als zirka 50 Kilometer;
  5. Geplante Durchschnittsgeschwindigkeiten 14-16 km/h.

Alle Details dieser acht Mittwochstouren veröffentliche ich in meiner Homepage www.rotofo.de/fitness und hier in meinem Blog. Alle Radtouren eignen sich für Damen & Herren, Schichtarbeiter, Arbeitslose, Radtouristen, Senioren + Studenten. Das Mitradeln ist kostenfrei, erfolgt aber stets auf eigene Versicherung! Einfach mitkommen ohne Anmelden! Die Radtouren dauern bis zu 5 Stunden. Radfahren ist klimafreundlich, schont die Umwelt, fördert die Gesundheit, entlastet den Verkehr und den Geldbeutel.
Die Radtermine 2016 stehen hier als PDF-Datei bereit!

 Vier notwendige Hinweise: 

1. Ich bin kein Mitglied eines Vereins. Meine Touren organisiere ich ehrenamtlich, unabhängig + frei. Jeder Radfahrer+Wanderer nimmt auf eigene Versicherung teil!
2. Vor einem Ausflug nach Polen empfehle ich den Abschluß einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Eine günstige Versicherung kostet pro Jahr nur relativ wenige Euros.
3. In Polen gibt es, anders als bei uns in Deutschland, bisher noch relativ wenige ausgebaute Radwege. Deshalb fahre ich bei meinen Radtouren durch Westpolen sowohl über (relativ) ruhige Landstraßen als auch über teilweise naturbelassene Wald- und Feldwege. Tourteilnehmer müssen sich bitte darauf mental einstellen!
4. Deutschsprachiger Notruf für Touristen in Polen: Vom 01. Juni bis zum 30. September bietet die Polnische Organisation für Tourismus ausländischen Gästen bei Notfällen telefonische Hilfe an. Es gibt Unterstützung z.B. bei Sprachproblemen, bei verlorenen Dokumenten, bei medizinischem Notfall, bei Autopanne etc. Die Hotline 0048 608 599 999 (vom Handy und Festanschluss, gebührenpflichtig) ist täglich von 10 bis 22 Uhr erreichbar. [mehr...]

23.12.2015

Fahrradspende für Flüchtlinge

Ich unterstütze den Aufruf des AStA an der Frankfurter Europa-Universität:
Spendet Fahrräder für Flüchtlinge in Frankfurt (Oder)!
Abgabeort ist das studentische Repair-Cafe oder das AStA-Büro neben der Fahrradwerkstatt in der Großen Scharrnstraße 17a, 15230 Frankfurt.

Vor der Übergabe eines Fahrrades ist es immer günstig, einen konkreten Übergabetermin mit den Studenten in der Fahrradwerkstatt oder im AStA-Büro, Große Scharrnstraße 17a, zu vereinbaren. Bitte nutze diese Kontaktmöglichkeiten:

E-Mail-Adresse der Fahrradwerkstatt: fahrradwerkstatt@europa-uni.de
Telefon-Nummer im AStA-Büro: 0335 5657 434
AStA-Facebook-Seite
Die Fahrradwerkstatt auf der AStA-Homepage
• Sprechzeiten des AStA-Teams » findest Du hier!

Ich bin über die E-Mail-Adresse auf meiner Impressum-Seite zu erreichen und nehme auch Fahrräder entgegen!


Es gibt bereits Faltblätter, auf denen die wichtigsten Regeln im deutschen Straßenverkehr für radfahrende Flüchtlinge jeweils in
Albanisch, • Arabisch, • Deutsch, • Englisch, • Farsi und • Französisch erklärt werden.
Bitte Faltblätter speichern, drucken und an radfahrende Flüchtlinge verteilen!

SPENDEN

Frankfurt zeigt Herz“ ist eine Initiative der AWO Ostbrandenburg, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Vereins „Vielfalt statt Einfalt“ mit Unterstützung der Stadt Frankfurt (Oder) und der Messe- und Veranstaltungs GmbH. Es kommen Menschen in Frankfurt (Oder) an, mit nichts weiter als ihren Sachen auf der Haut und ein paar Habseligkeiten. Um den flüchtenden Menschen ein sicheres und warmes Dach über dem Kopf zu geben, wurden in Frankfurt Gebäude zu provisorischen Notunterkünften umfunktioniert.

Da nicht alle Leistungen und Bedürfnisse durch Mittel des Bundes und des Landes abgedeckt werden, sind die haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuer auf Geld- und Sachspenden dringend angewiesen. Bitte helfen Sie mit. Vielen Dank.

WOHIN ÜBERWEISE ICH GELDSPENDEN?
Jede Geldspende wird dringend gebraucht:

Sparkasse Oder-Spree
BIC: WELADED1LOS
IBAN: DE89170550503202017194
Kennung: „Frankfurt zeigt Herz“

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Brandenburg Ost e. V.
• Kontakt-Telefon: (0335) 56 57 49 0
E-Mail-Kontakt


Helpto ist ein deutschlandweites Hilfe-Portal und vernetzt Spender.
Ansprechpartner in Frankfurt (Oder) findest hier.

21.12.2015

Weihnachtsmarkt Briesen


Auf zum Weihnachtsmarkt nach Briesen (Mark) hieß es am 19.12.2015. Unsere 69-km-Radtour begann wie immer am üblichen Treffpunkt: dem Frankfurter Comic-Brunnen.
Das war unsere weitere Strecke: Gr. Müllroser Str. - Südringcenter - B112 - Helenesee-Radweg - Helenesee - Waldweg - Müllrose (Teepause) - Biegenbrück - Dorfkirche Neubrück - Spreeradweg - Kersdorfer Schleuse - Holzbrücke über dem Oder-Spree-Kanal am Forsthaus - Wasserwerk - Kersdorf - Briesen (Weihnachtsmarkt) - Vorwerk Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Rosengarten - Westkreuz - Damaschkeweg - Puschkinstraße...


Eine kleine Unterwegs-Episode:
Die Sonne erreicht Ende Dezember bekanntlich ihren niedrigsten Stand am Winterhimmel. Ein paar Schleierwolken reichen aus, um ihre Strahlung spürbar zu begrenzen. Sie schaffte es am 19.12.2015 also nicht, alle Bodenflächen von Feuchtigkeit zu befreien. So kam es auf unserer zügigen Fahrt auf die Holzbrücke am Forsthaus an der Spree zu jenem Ereigniss, das letztlich unvermeidbar war:
Ich als Anführer unserer kleinen Radgruppe befuhr als Erster in einer Rechtskurve die Brücke und rutschte dabei mit dem Hinterrad schwungvoll zur Seite und knallte mit meinem Rad voll auf die Holzbretter. Mein Nachfolger Klaus konnte nicht mehr bremsen und stürzte ebenfalls auf die Brückenbretter. Fast nichts ging dabei kaputt - außer meinem vorderen Schutzblech. Nichts passiert, alles gut: Unsere Tour ging weiter in Richtung Weihnachtsmarkt!

Am 21.12.2015 berichtete die Märkische Oderzeitung über den Weihnachtsmarkt.

16.12.2015

Berge, Türme und Eis in Slubice


Unter dem Motto "Berge, Türme und Eis in Slubice" lud ich am 16. Dezember 2015 interessierte Wanderer ein zu einer 14-km-Winterwanderung durch Slubice (Polen).
23 Teilnehmer versammelten sich um 10 Uhr in Frankfurt (Oder) auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen. Der beiliegende Kartenausschnitt zeigt unsere Wanderroute: Nach dem Passieren der Stadtbrücke gingen wir rechts auf dem Oderdeich bis zum Slubicer Hafen und bogen dort rechts ab. Am polnischen Oderufer entlang wanderten wir in südlicher Richtung, durchquerten einen Wald und erreichten danach eine Eisenbahn-Unterführung.
Dort verließen wir die Straße und stiegen den sanft ansteigenden Waldweg hinauf bis zu einer Stelle, wo ein Starkstromkabel mittels Betonmasten den Waldweg überquert. An dieser Stelle verließen wir den Weg und folgten dem Kabelstrang durch den Wald nach links in Richtung Norden (Richtung Slubice). An einer Waldwegkreuzung sahen wir einen kleinen Grenzstein mit der Nummernkombination 731/732. Dort bogen wir wieder nach links ab in Richtung Westen. Alsbald erreichten wir rechterhand eine Baumreihe, die 50 Meter schräg in den Wald führt hin zu einem mit Bäumen zugewachsenen Schutt- und Steinhaufen. Dort auf dem Schäfereiberg stand von April 1901 bis zum Februar 1945 einer von ehemals drei Frankfurter Bismarcktürmen. Der am besten erhaltene Turm steht seit April 1914 fast unverändert bei Boossen auf dem großen Kapberg. Der zweite, nicht mehr vollständig erhaltene Bismarckturm befindet sich seit April 1906 am nördlichen Ortsausgang des Frankfurter Ortsteils Lichtenberg. Vom dritten Frankfurter Bismarckturm auf dem Schäfereiberg sieht man heute nur noch die Trümmer auf polnischem Territorium bei Slubice (siehe Foto unten). Dieser Turm wurde 1945 gesprengt von deutschen Soldaten, die sich damals vor der Roten Armee in Richtung Berlin zurückzogen.
Der Architekt Wilhelm Kreis schuf 1899 (also ein Jahr nach Bismarcks Tod) für einen Wettbewerb der „Deutschen Studentenschaft“ einen grundlegenden Musterentwurf „Götterdämmerung“ in Form einer wuchtigen Feuersäule, der von der Jury mit dem 1. Preis prämiert wurde. Dieser Musterentwurf wurde bis 1911 47-mal mit individuellen Unterschieden ausgeführt und kommt damit einem Typenbau nahe. Auch die Frankfurter Bismarcksäule, die von April 1901 bis Februar 1945 östlich der Oder auf dem Schäfereiberg stand, gehörte zum Typ „Götterdämmerung“.


Etwas abseits unserer Wanderroute stand bis Februar 1945 auf dem Falckensteinberg ein Wasserturm, der sogenannte Falckensteinturm (siehe Foto). Wegen der weiten Fernsicht auf den Kleistberg, das Odertal und dahinter die Stadtwaldhöhen wurde beim Anrücken der Roten Armee auch dieser Falckensteinturm ebenso wie der Bismarckturm und der Kleistturm durch Wehrmachtssoldaten gesprengt. Heute steht dort auf dem Berg hinter dem Gewerbegebiet ein weithin sichtbarer rot-weisser Funkturm.


Weitere Stationen unserer Dezember-Wanderung waren der 1399 erstmals erwähnte jüdische Friedhof auf den "Judenbergen" und die Reste des von 1892 bis 1945 auf den Laudonbergen existierenden Frankfurter Kleistturms.


Der 21 m hohe Kleistturm mit dazugehöriger Gaststätte war ein beliebtes Ausflugsziel. Im Februar 1945 wurde er von Wehrmachtssoldaten gesprengt. Die Stadt Slubice plant, den Turm mit europäischen Fördergeldern wieder aufzubauen.

Unser nächstes Wanderziel befand sich auf dem Slubicer Stadtfriedhof. Dort gibt es seit 2011 eine kleine Gedenkstätte für die hier bis 1945 zur Ruhe Gebetteten. Daran erinnert eine Gedenktafel mit polnischem und deutschem Text.

Danach besuchten wir die Eisbahn auf dem Slubicer Golfplatz. Unsere Wanderung endete am großen Slubicer Basar. Wer wollte, konnte dort gastronomische Schnellgerichte testen oder ging weiter durchs Slubicer Stadtzentrum - zurück nach Frankfurt (Oder).

Wolfgang Streck hat nach dem 16.12.2015 zehn Foto-Collagen gestaltet:







06.12.2015

Dolgelin und Hohenjesar

Auf unserer 70-km-Tour zum Weihnachtsmarkt an der Dolgeliner Kirche und zum Weihnachtsmarkt in der Hohenjesarschen Reithalle schob uns ein heftiger Wind entweder als guter Rückenwind angenehm voran oder er behinderte uns ständig kräftig als böser Gegenwind beim Radfahren am 05. Dezember 2015. Wir haben den Sturm überwunden und die Tour trotzdem genossen entlang dieser Strecke: Brunnenplatz Frankfurt (Oder) - Ziegenwerder - Nuhnen - Rosengarten - Kampfmittelbunker am Stadtwald - Funkturm an der B5 - Treplin - Petershagen - Falkenhagen - Lietzen - Soldatenfriedhof bei Lietzen - Dolgelin - Libbenichen - Alt Mahlisch - Niederjesar - Hohenjesar - Alt Zeschdorf - Schönfließ - Wulkow - Wilhelmshof - Radweg B112 - Ragoser Talweg - Frankfurter Oderpromenade.

Fotos bitte anklicken = Originalgröße!

25.11.2015

Auf der Spur der Steine im Stadtwald

Im Spätherbst und im Winter steht manch Rad im stillen Kämmerlein. Die Zeit des Draußenseins mit ausdauernder Bewegung wird kürzer. Ich lade zu Bewegungs-Alternativen ein, bis die Tage wieder länger und wärmer werden: Wandern in der Umgebung von Frankfurt (Oder) und Slubice! Meine erste Einladung lautete: Wandern durch den Frankfurter Stadtwald auf der Spur der Steine!

Fünf Wanderinnen und Wanderer folgten am 25. November 2015 meiner Einladung. Im Stadtwald gab es diverse Findlinge und anderes zu entdecken. Der Karten-Ausschnitt zeigt die Sehenswürdigkeiten, die wir während unserer mehrstündigen 11-km-Waldwanderung besichtigten. Wir haben am 25.11.2015 diese Objekte besucht: den Stein am Stern, die Mooshütte, die Quelle Eduardspring, das Förster-Denkmal, die Jagdhütte auf dem Schwarzen Berg, den Näpfchenstein (Nr.1), die Kappe, den Pilzstein, den ehemaligen russischen Funkerberg auf den Hirschbergen und den Försterstein.
Nach der Wanderung saßen wir in Wupis Imbiss zusammen bei Kaffee, Bier, Limo etc.

Wolfgang Streck hat Wanderfotos vom 25.11.2015 in sieben Collagen gestaltet:

Anklicken = Großansicht!