16.10.2017

Radtour nach Osno Lubuskie

Der Oktober 2017 präsentierte uns noch einige schöne Tage - geeignet für eine längere Rad-Aktion. Am Sonntag, den 15. Oktober 2017, plante ich eine spätsommerliche 65-km-Radtour durch Westpolen: Von Frankfurt (Oder) nach Osno Lubuskie und zurück nach Frankfurt (Oder). Drei Frankfurter Radfahrer machten sich mit mir gemeinsam auf die anspruchsvolle Strecke. Bis Osno erkundeten wir den Jakobsweg. Ich erfasste den Kurs mit meinem GPS-Gerät.

Während unserer 65-km-Tour durchfuhren wir diese Orte:
Frankfurt (Oder) - Grenzbrücke - Slubice - Großer Slubicer Basar - Stadion - Kleiststein - Hühnerfließbrücke - Stare Biskupice - Nowe Biskupice - Sulow - Drzensko - Lubiechnia Wielka - Lubiechnia Mala - See Czyste Wielkie - Altstadt Osno Lubuskie - Serbow - Kowalow - Sulow - Nowe Biskupice - Kunowice - Slubice - Frankfurt (Oder)

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Im Wald kurz vor Osno zerbrach bei Frank`s Trekking-Rad die Kettenschaltung aufgrund jahrelanger Abnutzung und äußerer Einwirkung (Ast). Nach einer Reparatur-Viertelstunde wanderten wir die restlichen 4 Kilometer bis Osno und aßen dort in der Pizzeria ein gutes Mittagessen. Für den Rückweg stellte Klaus-Dieter sein selbstgeschneidertes Fahrrad-Abschleppband zur Verfügung. Damit zog Klaus in aufopfernder Manier Frank 25 Kilometer hinter sich her bis hinein nach Frankfurt (Oder) - siehe Fotos und das 10-Sekunden-Youtube-Video:




Trotz der Einschränkung erreichten wir um 16.30 Uhr bei strahlender Sonne die Heimat.

25.09.2017

Bundestagswahl 2017

Am Sonntag, den 24. September 2017, fand in Deutschland die Wahl des 19. Deutschen Bundestages statt. Im Vorfeld der Wahl nutzten viele Bürger den sogenannten "Wahl-O-Mat", um sich über Antworten zu informieren, die von Parteien auf konkrete Fragen abgegeben wurden oder informierten sich bei YouTube, wie Wahlen funktionieren:



Am Wahltag, den 24.09.2017, waren überall im Land tausende Bürger ehrenamtlich in den Wahlbüros aktiv und organisierten dort den Wahlablauf von 08 bis 18 Uhr. Anschließend zählten sie die Stimmen aus. Auch dieses Mal war ich wieder ehrenamtlich dabei - diesmal als Stellvertreter im Frankfurter Wahlbüro 16 (Ulrich-von-Hutten-Oberschule). Am Ende der Stimmenauszählung kurz vor 20 Uhr gab es für alle Mitglieder unseres Wahlbüros eine offizielle Anerkennung. Ich erhielt ein Erfrischungsgeld (25 Euro) und diese Urkunde:

Wikipedia bietet einen guten Überblick über die Wahlergebnisse von ganz Deutschland.

Der Frankfurter Oderlandspiegel veröffentlicht die Ergebnisse als Grafik:

Einen Muster-Stimmzettel für den Wahlkreis 63 (Frankfurt/Oder + Oder-Spree) kann man hier im PDF-Format betrachten und herunterladen.

Das vorläufige amtliche Ergebnis der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag im Land Brandenburg stelle ich hier im PDF-Format zum Ansehen und Downloaden bereit.

Weitere Informationen zu diesen und anderen Wahlen im Land Brandenburg findet man auf den Internetseiten des Landeswahlleiters: www.wahlergebnisse.brandenburg.de.

Die folgende Grafik zeigt, wo überall in Deutschland die AfD gewählt wurde. Auffällig ist, dass besonders im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien viel dunkles Blau zu sehen ist: Darin spiegelt sich nach meiner Meinung - unter anderem - die besondere Belastung vieler ostdeutscher Wähler durch grenzüberschreitende Kriminalität. Als Frankfurter bin ich auch davon betroffen:

Die Zeitung "Der Tagesspiegel" hat am 27.09.2017 unter der Überschrift "Vier Thesen zum AfD-Erfolg in Ostdeutschland" einen Deutungsversuch veröffentlicht. Bitte hier lesen!

Eine am 06.10.2017 vorgestellte Studie der Bertelsmann-Stiftung mit dem Titel „Populäre Wahl“ zeigt an mehreren Punkten, wo die eigentlichen Probleme der Volksparteien liegen. Die Wahlanalyse zeigt: Das wahre Problem der Volksparteien liegt in der bürgerlichen Mitte.

Die nächsten Wahlen bis 2019 sind:
  • Wahl des Oberbürgermeisters von Frankfurt (Oder) - 04. März 2018
  • Wahl des Europäischen Parlaments und Kommunalwahl - Mai/Juni 2019
  • Wahl des 7. Landtages des Landes Brandenburg - Herbst 2019
Solange meine Gesundheit stimmt, mache ich dabei wieder als Wahlhelfer mit.

18.09.2017

Exkursion nach Potsdam

Der Frankfurter Kunstverein organisierte am Sonnabend, dem 16. September 2017, eine Exkursion nach Potsdam ins Kunstmuseum Barberini. Ich bin zwar kein Vereinsmitglied, aber ich kenne ein Mitglied des Vereins. Er bot mir eine übrig gebliebene Eintrittskarte an und ich fuhr mit - wie alle anderen Teilnehmer auf eigene Rechnung.



Im Museum Barberini gab es diese fünf Ausstellungen zu sehen:

• "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne",
• "Zeitgenössische Positionen in den USA und Mexiko",
• "Rodin im Dialog mit Monet",
• "Palais Barberini. Geschichte eines Hauses" und
• "Künstler der DDR. Aus der Sammlung des Museums Barberini".

Neben diesen Ausstellungen im Haus beschäftigte mich und viele Besucher im Innenhof die Bronzeplastik "Jahrhundertschritt" von Wolfgang Mattheuer.



Für diese sechs Fotos nutzte ich am 16.09.2017 meine Handy-Kamera:

Laut Pressemitteilung vom 28.09.2017 zählte die Ausstellung seit ihrer Eröffnung am 17.06.2017 bereits über 120.000 Besucher.
Daten und Fakten zur Ausstellung, Wandtexte, Pressefotos, eine Werkliste sowie Informationen über das Museum vermittelt die Pressemappe vom 15.06.2017 (1,5 MB).

Die neue Ausstellung heißt "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" (28.10.17-04.02.18)

12.09.2017

Müllroser Gildebaum


Auf der Müllroser Festwiese wurde am 09. September 2017 dem traditionellen und modernen Müllroser Handwerk und Gewerbe ein weithin sichtbares Denkmal errichtet.

Vor genau 300 Jahren hatten Müllroser Meister die Gründung ihrer eigenen Zunft/Gilde mit einem Brief beim König beantragt. Dieses Jubiläum wurde nun mit der Errichtung des aktuell größten Gildebaums des Landes Brandenburg gewürdigt.

Bauunternehmer Ulrich Zimmer ist Hauptinitiator des Projektes. Ein Jahr lang trug er die Idee mit sich herum, bis er sich schließlich Unterstützung für die Verwirklichung suchte. Diese fand er bei der Handwerkskammer Ostbrandenburg, der IHK Frankfurt (Oder), bei der Stadt Müllrose und der Sparkasse Oder-Spree sowie bei zahlreichen Handwerkern, Gewerbetreibenden und privaten Investoren und Sponsoren.

Ulrich Zimmer selbst ist dem Handwerk eng verbunden. Bereits seit 50 Jahren führt er den Meistertitel und ist das älteste Vorstandsmitglied in der Handwerkskammer. „Ich bin mit Leib und Seele Unternehmer und engagiere mich schon immer gern für das Handwerk und unsere Region“, erklärt er.
Den Entwurf des Gildebaumes hat er eigenhändig zu Papier gebracht. Dabei war ihm eines besonders wichtig: „Es sollte ein echter, gewachsener Baum sein, kein Kantholz, ein ganz besonderer Gildebaum.“ Auch das Farbkonzept ist durchdacht. Der Gildebaum erstrahlt in den Farben rot und weiß: Die Farben der Stadt und des Brandenburger Wappens. Zwölf Müllroser Vereinsschilder und 24 Zunft- und Gildeschilder wurden am Gildebaum befestigt. Auch hier gibt es einige Besonderheiten. „Die Schilder sind emailliert und somit wetterbeständig. Außerdem sind sie beidseitig, gleichwertig und hochwertig“, lobt der 73-Jährige die Arbeit. Entworfen wurden sie von dem Mixdorfer Grafiker Mathias Wiese. „Auf vielen Tafeln sind zwei Handwerke abgebildet. Auf jedem Exemplar ist ein Tier zu sehen“, so Ulrich Zimmer. Dies versinnbildliche die Hand-in-Hand-Arbeit der Handwerker und den starken Zusammenhalt. Gekrönt wird der Gildebaum vom Müllroser Stadtwappen.

17,50 Meter hoch und fünf Tonnen schwer ist der neue Gildebaum. „Die Statikberechnungen wurden professionell durchgeführt. Das Rohrhülsenfundament ist mit neun Kubikmetern Beton ausgegossen“, erklärt Ulrich Zimmer. Ein Rondell mit einem zehn Meter Durchmesser, gepflastert aus Natursteinen, bildet die Bühne für den Gildebaum. Vier Bänke laden zum Verweilen, Infotafeln berichten über das Handwerk und das Schlaubetal und ein Radständer erleichtert den Stop für Touristen. Auch nachts ist die Schönheit des Gildebaumes zu bestaunen. Zwei Bodenstrahler rücken den Baum in das rechte Licht. Die Materialkosten für den größten Gildebaum Brandenburgs betragen 33.000 Euro. Die Märkische Oderzeitung berichtete über die Einweihung.

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Meine Fotos entstanden während einer Radtour am Montag, den 11.09.2017. Der Text stammt zum überwiegenden Teil aus einer Zeitungsanzeige anläßlich der Gildebaum-Einweihung.


10.09.2017

10. Sommerfest 2017

Am Samstag, den 09. September 2017, fand das 10. Deutsch-Polnische Sommerfest am Ufer der Oder in Aurith und in Urad (PL) statt. Veranstalter waren der Verein Schlaubemündung-Odertal, das deutsche Amt Brieskow-Finkenheerd und die polnische Gemeinde Cybinka. Traditionell transportierten an diesem Tag wieder Fährboote zahlreiche Festbesucher über die Oder hin und her. Unsere 45-km-Radtour (siehe Google-Karte) starteten wir bei heiterem Wetter am Frankfurter Comic-Brunnen. Aufgrund der heftigen Windböen verkürzten wir unterwegs unsere Tour. Leider haben weder MOZ noch Oderlandspiegel meine Einladung zu dieser öffentlichen Radtour aus mir unverständlichen Gründen nicht veröffentlicht, so dass wir nur zu dritt unterwegs waren.

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30.08.2017

95 km durchs Oderland

Eine Radtour bei strahlendem Sonnenschein, kräfteschonendem Rückenwind und angenehmen Temperaturen – es gibt kaum etwas Schöneres. Ich habe mich am Dienstag, den 29.08.2017, aufgemacht ins flache Oderbruch und die Tour immer wieder mit Pausen unterbrochen. Insgesamt schaffte ich an diesem wolkenlosen Tag 95 Kilometer, die meisten davon auf dem Oder-Neiße-Radweg. Bemerkenswert: An diesem Tag waren dort relativ wenige Radler unterwegs.

Dies waren Orte entlang meiner Strecke:
Frankfurt (Oder) - Lebus - Reitwein - Oder-Neiße-Radweg - Küstrin-Kietz - Kostrzyn - Küstrin - Kuhbrücke - Kienitz - Groß Neuendorf - Güstebieser Loose - Karlshof - Neulietzegöricke - Altwustrow - Neuwustrow - Oderbruchbahn-Radweg - Bahnhof Wriezen

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Für Statistik-Fans: Die Fahrkarte von Wriezen bis FF kostete 8,50 €, die Radkarte 3,30 €.

16.08.2017

Wandern 2017/2018

Zwischen November 2017 und Februar 2018 lade ich wieder in jedem dieser vier Monate einmal ein zu einer kostenlosen Mittwochs-Wanderung. Startort ist wieder der Comic-Brunnen auf dem oberen Brunnenplatz in Frankfurt (Oder). Der Start erfolgt pünktlich um 10 Uhr. Kurzfristige Termin- bzw. Streckenänderungen sind jederzeit möglich. Alle Wanderer nehmen teil auf eigene Versicherung. Sie verpflegen sich unterwegs mit Proviant und Getränken aus ihrem Wanderrucksack. Eine Einkehr ist nicht geplant.

Das sind die vier geplanten Termine und Strecken:
15.11.2017 =12 km =www.rotofo.de/wanderung1 =Durch den Norden von Slubice
20.12.2017 =10 km =www.rotofo.de/wanderung2 =Zum Naturgarten Güldendorf
17.01.2018 =13 km =www.rotofo.de/wanderung3 =Bis zum Kleiststein + Kunowice
14.02.2018 =08 km =www.rotofo.de/wanderung4 =Kleist-Route in FF und Slubice
Termin- und Streckenänderungen sind kurzfristig möglich!

Die Termine können »hier« als Grafikdatei heruntergeladen und abgespeichert werden:

Eröffnung der Kleist-Route 2012Frankfurter Kleistmuseum

Grabstelle der Ulrike von KleistKleiststein bei Kunowice

05.07.2017

Stadtradeln 2017

Die Stadt Frankfurt (Oder) beteiligte sich im Jahr 2017 an 21 aufeinander folgenden Tagen an der Stadtradel-Kampagne:
Sonntag, den 16.07.17 bis Samstag, den 05.08.2017.

Die Kampagne richtet sich an Autofahrer, die während der dreiwöchigen Aktion ihr Auto stehen lassen und dafür ihr Fahrrad benutzen: Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Kampagnenzeit mit dem Rad zurückgelegt wurde, konnte in den Online-Kalender eingetragen werden. Wo die Radkilometer zurückgelegt wurden, war nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Grenze. Pro Personen-km wurden 142g CO2 gegengerechnet. Das Frankfurter Ergebnis findet man über diesen [LINK].

Anfang Juli 2017 eröffnete ich das "Team Mittwochsradler". Am Sonntag, den 30.07.2017, habe ich es wieder geschlossen, denn an diesem Sonntag änderte ich meine Haltung zur Stadtradel-Kampagne. Bis zu diesem Tag bin ich tatsächlich bereits 555,4 Kilometer geradelt. Ich stieg am 30.07.17 aus. Dies begründe ich mit folgenden Gedanken:

Die Stadtradel-Aktion ist als Motivationsveranstaltung für Radbesitzende Autofahrer durchaus geeignet, um sie mal wieder auf ihr Fahrrad zu locken. Für mich persönlich ist die Stadtradel-Kampagne aber überflüssig: Ich habe kein Auto. Ich erzeuge also kein CO2 durch Abgase. Ich fahre mit meinen Rädern das ganze Jahr von Januar bis Dezember durchs Leben. Eine CO2-Gegenrechnung ist in meinem Fall also sinnlos. Diese Tatsache habe ich bisher leider nicht beachtet. Nun ziehe ich heute, am 30.07.2017, aus dieser Erkenntnis, zwar relativ spät - aber nicht zu spät, meine Konsequenz und beende sofort meine Teilnahme am Stadtradeln. Ich trage keine Kilometer mehr zugunsten von Frankfurt (Oder) ein. Die Frankfurter Autofahrer sollen ihr schlechtes Umwelt-Gewissen beim Stadtradeln alleine kompensieren!
Auch angesichts des aktuellen Auto-Abgas-Skandals steige ich aus. Ich lasse mich nicht mehr als Alibi-Radfahrer politisch instrumentalisieren. Leider sehe ich in Frankfurt (Oder) keinen ernsthaften politischen Willen, die Abgaswerte zu senken und die Verkehrssituation zugunsten von Alltags-Radfahrern und Radtouristen zu verändern.

Meine Meinung schickte ich am 30.07.2017 an die Zeitung "Der Oderlandspiegel". Am 05.08.2017 veröffentlichten sie meinen Leserbrief unter einer allein von der Redaktion ausgewählten Überschrift.

Fazit: Künftig werde ich mich nicht mehr an der Stadtradel-Kampagne beteiligen. Die Kampagne richtet sich an Radbesitzende Autofahrer, die während der dreiwöchigen Aktionszeit ihr Auto stehen lassen. Meine Teilnahme wäre Selbstbetrug! Ich werde mich und andere nicht mehr belügen!

Meine Gedanken zum Frankfurter "Stadtradler-Star" 2017
Im Sommer 2017 war Frau Janine Nuyken von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) der sogenannte "Stadtradler-Star". Bekannt ist, dass Frau Nuyken erst vor wenigen Jahren von Frankfurt weggezogen ist in das Dorf Lietzen. Seither ist ihre Familie auf mindestens zwei Autos angewiesen, mit denen sie jetzt fast täglich zwischen Frankfurt und Lietzen die Umwelt verpesten. Angesichts solch eines "CO2-Stars" fällt mir nur dieser krasse Spruch ein: "Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen müsste."
Frage: Brauchen selbstbewußte Bürger überhaupt "Stars"? - Antwort: Nein!