17.03.2017

Straße für Opfer der SED-Diktatur

Am 18.03.2017 veröffentlichte die Wochenend-Zeitung Der Oderlandspiegel (OLS) meinen Leserbrief. Kurz danach - am 20.03.2017 - druckte die Märkische Oderzeitung (MOZ) meinen Brief:


Alternativ ist auch ein anderer Straßenname möglich, z.B.: "Den Opfern der SED-Diktatur", "Straße der Opfer der SED-Diktatur". Seriöse Vorschläge nehme ich gern entgegen oder sollten als Leserbrief in die öffentliche Diskussion eingebracht werden!

 Umbenennungsvorschlag für die jetzige "Regierungsstraße"  
 


09.03.2017

Mittwochstouren 2017

Als Sinnbild für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist das Fahrrad zum Ursprung einer Kultur geworden. Wir sind Teil einer rollenden Bewegung.
Begonnen hat diese Bewegung exakt vor 200 Jahren: Im Jahre 1817 entwickelte der badische Erfinder Karl Drais seine Laufmaschine (Draisine) und meldete sie zum Patent an. Die erste Fahrt mit seiner Laufmaschine unternahm er am 12. Juni 1817 in seinem Wohnort Mannheim. Die Draisine gilt als das erste Fahrzeug, bei dem zwei Räder hintereinander laufen. Damit war das bis dahin unbekannte Zweiradprinzip erfunden. Das TECHNOSEUM Mannheim zeigt eine Ausstellung über die Geschichte des Fahrrades.

2017 feiern wir "200 Jahre Fahrrad". Bei Youtube gibt es dazu diesen Trickfilm:


Im großen Jubiläumsjahr "200 Jahre Zweirad" begehen wir in Frankfurt (Oder) ebenfalls ein kleines Jubiläum: "10 Jahre Mittwochstouren durch Ostbrandenburg und Westpolen".
Seit 2010 habe ich alle Mittwochstouren akribisch im Internet protokolliert. Die Fotos und Streckenkarten kann sich jeder im Touren-Archiv meiner Homepage anschauen.


Von März bis Oktober 2017 lade ich zum zehnten Mal alle Interessenten ein zu acht spannenden Radtouren: Vier Touren führen uns wieder durch Ostbrandenburg und vier wieder durch Westpolen - jeweils im monatlichen Wechsel.
Wie in den zurückliegenden Jahren starten wir auch 2017 stets an jedem 4. Mittwoch der oben genannten acht Monate pünktlich um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Frankfurter Comic-Brunnen (siehe Foto links). Bitte informiere Dich hier über die Details der acht Radtouren. Wir sehen uns in Frankfurt:


Das sind die Termine der acht Mittwochstouren:
22.03.2017= Westpolen = Durch den Norden von Slubice (38 km)
26.04.2017= Ostbrandenburg = Zu Mallnows Adonisröschen (43 km)
24.05.2017= Westpolen = Rzepin, Biberpfad und Liniesee (50 km)
28.06.2017= Ostbrandenburg = Trepliner See und Döbberin (45 km)
26.07.2017= Westpolen = Laski Lubuskie und Pamiecin (47 km)
23.08.2017= Ostbrandenburg = Mixdorf und Schernsdorf (50 km)
27.09.2017= Westpolen = Friedenswald Owczary (40 km)
25.10.2017= Ostbrandenburg = Durch Frankfurter Ortsteile (44 km)


Kartenausschnitte/Fotos der acht Mittwochstouren 2017:
Die Vorschaubilder bitte anklicken = Originalgröße!
 22. März 2017 = Durch den Norden von Slubice
38 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Stadtbrücke - Slubice - Nowy Lubusz - Plawidlo - Nowy Lubusz - Stadtrunde Slubice - Frankfurt (Oder).
Wir begannen mit einer relativ flachen und relativ kurzen März-Radtour ohne große Höhenunterschiede - gut geeignet für Winterschläfer und Anfänger.
33 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Frankfurt, Briesen, Lebus und Ziltendorf waren am 22.03.17 gemeinsam bei sonnigem Frühlingswetter unterwegs.
 26. April 2017 = Niederjesar - Mallnow - Lebus
43 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Zeschdorf - Niederjesar - Carzig - Mallnow - Schönfließ - Lebus - Oderwiesen - Frankfurt.
Auch hier ist wieder der Weg das eigentliche Ziel. Zwischendurch machen wir Pause bei den Adonisröschen in Mallnow und im quirligen Lebus an der Oder.
 24. Mai 2017 = Rzepin - Biberpfad - Liniesee
50 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Slubice - Nowe Biskupice - Gajec - Rzepin - Biberpfad - Liniesee - Rybocice - Swiecko - Slubice - Frankfurt (Oder).
Radtouren auf polnischen Landstraßen sind eine Herausforderung für beginnende und fortgeschrittene Pedaleure. Aber die Reppener Heide lockt uns alle an.
 28. Juni 2017 = Treplin - Döbberin - Hohenjesar
45 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Kliestow - Boossen - Treplin - Petershagen - Döbberin - Hohenjesar - Zeschdorf - Schönfließ - Wulkow - Frankfurt (Oder).
Neue und alte Radwege in Ostbrandenburg stehen diesmal auf unserem Plan. Dabei könnten wir mit etwas Glück sowohl Hirschen als auch Pferden begegnen.
 26. Juli 2017 = Laski Lubuskie - Pamiecin
47 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Slubice - Drzecin - Stare Biskupice - Starkow - Radowek - Laski Lubuskie - Pamiecin - Plawidlo - Slubice - Frankfurt (Oder).
Weit im Norden von Slubice erwartet uns eine wenig bekannte Radfahrer-Gegend mit Wäldern, mittelalterlichen Dorfkirchen und anspruchsvollen Feldwegen.
 23. August 2017 = Müllrose - Mixdorf - Schernsdorf
50 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Nuhnen - Markendorf - Hohenwalde - Müllrose - Mixdorf - Schernsdorf - Kaisermühl - Schlaubehammer - Frankfurt (Oder).
Auf bekannten Wegen und Straßen führt uns diese Tour rund um den Großen Müllroser See und das Schlaubetal. Zwischendurch ist Zeit für Kaffee und Eis.
 27. September 2017 = Friedenswald Owczary
40 Kilometer: Frankfurt (Oder) - Slubice - Nowy Lubusz - Nördlicher Oderdeich - Owczary - Plawidlo - Slubice - Frankfurt (Oder).
Am Rand des polnischen Oderbruchs erreichen wir den Friedenswald Owczary und genießen von oben den Blick über die Landschaft links und rechts der Oder.
 25. Oktober 2017 = Durch Frankfurter Ortsteile
44 Kilometer: FF - Kliestow - Boossen - Rosengarten - Pagram - Lichtenberg - Hohenwalde - Markendorf - Helenesee - Lossow - Güldendorf - FF.
Wir umrunden auf dieser Tour die Stadt und erradeln uns damit fast alle Ortsteile, die im Laufe der Jahre von Frankfurt eingemeindet wurden.

Empfohlene Tour-Ausstattung: Ersatzschlauch, Luftpumpe, Wasserflasche, Proviant, Ausweis/Pass, Euros, Zloty bei Polentouren, Landkarte.
Für alle Strecken sollte ein Fahrrad mit Gangschaltung gewählt werden!

Die Mittwochstouren eignen sich für Damen & Herren, Schichtarbeiter, Arbeitslose, Radtouristen, Senioren + Studenten. Das Mitradeln ist stets kostenfrei, erfolgt aber auf eigene Gefahr! Einfach mitkommen ohne Anmelden! Radfahren ist klimafreundlich, schont die Umwelt, fördert die Gesundheit, entlastet den Verkehr und den Geldbeutel.

Die Mittwochstouren plane ich nach diesen fünf Prinzipien:
1. Keine Teilnahmekosten; 2. Keine Bahnfahrten; 3. Keine teuren Restaurantbesuche; 4. Radstrecken bis ca. 50 Kilometer; 5. Durchschnittsgeschwindigkeit 14-16 km/h.

Ich empfehle vor einer Reise ins Ausland, auch vor einem Tagesausflug mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß, unbedingt den rechtzeitigen Abschluß einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Eine günstige Versicherung kostet pro Jahr nur relativ wenige Euros. Zahlreiche Internet-Vergleichsportale präsentieren günstige Angebote.

In Westpolen gibt es, anders als bei uns in Ostbrandenburg, bisher noch relativ wenige ausgebaute Fahrradwege. Deshalb nutze ich bei meinen Radtouren durch Westpolen sowohl relativ ruhige Landstraßen als auch naturbelassene Wald- und Feldwege. Alle Tourteilnehmer stellen sich bitte auf diese unterschiedlichen Bedingungen ein!

Vom 01. Juni bis zum 30. September bietet die Polnische Organisation für Tourismus deutschsprachigen Gästen bei Notfällen eine telefonische Hilfe an. Es gibt Unterstützung z.B. bei Sprachproblemen, bei verlorenen Dokumenten, bei medizinischen Notfällen, bei Autopannen etc. Die Hotline 0048 608 599 999 (vom Handy und Festanschluss, gebührenpflichtig) kann vom 01.06. bis 30.09. täglich von 10 bis 22 Uhr erreicht werden.
Weitere praktische Informationen über Polen finden Sie im Tourismus-Portal!

Polnisch-Deutscher Sprachführer für die Hosentasche = [PDF zum Ausdrucken].


13.02.2017

Die Schlacht bei Kunersdorf 1759

Am 12. August 1759 standen sich beim Dorf Kunersdorf (heute: Kunowice), nahe der heutigen Stadt Słubice (bis 1945 ein ehemaliger Stadtteil von Frankfurt an der Oder), die Armeen von damaligen europäischen Großmächten gegenüber. Der Zusammenstoß der Preußen mit den verbündeten Russen und Österreichern zählt zu den größten Schlachten des Siebenjährigen Krieges (1756-63) - der ersten kriegerischen Auseinandersetzung von globaler Reichweite. Unter den Opfern der Schlacht befanden sich nicht nur Deutsche, Russen und Österreicher, sondern auch Vertreter anderer Völker – z.B. Balkanslawen, Kosaken, Ungarn. Die Schlacht bei Kunersdorf wurde damit zu einem Bestandteil der europäischen Geschichte.

Nachstellung der Schlacht 250 Jahre später

Am 15. August 2009 wurde mit Unterstützung zahlreicher Gruppen und Aktiver in einer Inszenierung die Schlacht von 1759 nachgestaltet. In der Nähe des „Großen Spitzberges“ – einer Anhöhe unmittelbar am nördlichen Ortsrand von Kunowice - versetzten sich damals mehrere organisierte Gruppen von Geschichtsliebhabern hinein in die Rollen der an der Schlacht beteiligten Soldaten. Einige stellten zum Beispiel den preußischen Angriff dar. Andere ahmten die Verteidigung der Russen und Österreicher nach. Getreue Wiedergabe von Uniformen und Waffen jener Zeit sowie pyrotechnische Effekte sorgten für einen realistischen Eindruck. Die einstündige Vorführung wurde von einem professionellen Moderator kommentiert. Er beschrieb wichtige Episoden der Schlacht und erklärte das Tagesprogramm der Schlachtnachstellung in polnischer und deutscher Sprache:

  • 10:00 Appell, Gefechtsübungen, Aufbruch (Feldlager auf dem Sportplatz)
  • 13:00 Rückkehr zum Feldlager, Eröffnung des Feldlagers fürs Publikum
  • 16.30 Aufbruch der Truppen zum Schlachtfeld
  • 17:00 Nachstellung der Schlacht bei Kunersdorf/Kunowice (siehe Karte)
  • 18.00 Aufzug der Wachposten am Feldlager

Am 15.08.2009 fuhr ich mit meinem Rad nach Kunowice und fotografierte dort.
Heute - acht Jahre später - zeige ich einige dieser Fotos hier in meinem Blog.
Bitte auf die Vorschaubilder klicken, dann werden die Originalbilder sichtbar:


Die eingeladenen Geschichtsliebhaber kamen am 15.08.2009 aus:

Österreich:
Inf.Reg. Salm - Salm
Inf.Reg. Teutschmeister
Inf.Reg. Wied
Inf.Reg. Botta d'Adorno

Sachsen:
Inf.Reg. Sachsen - Weißenfels, Comp. Barby
Inf.Reg. Sachsen - Weißenfels, Comp. Weißenfels
Churfürstlich Sächsisches 3.Kreisregiment
Königlich polnisches & churfürstlich sächsisches Artillerieregiment "Aus dem Winkel"

Preußen:
Koenig Friedrich der Grosse (Gerd Jacob)
Blankenburger IG
Potsdamer Riesengarde "Langen Kerls" Nr. 6
Inf.Reg. Alt Braunschweig Nr. 5
Inf.Reg. von Finck Nr. 12
Inf.Reg. Jung Braunschweig Nr. 39
Inf.Reg. Alt Kreytzen Mr. 40
Inf.Reg. Herzogtum Mecklenburg Strelitz Nr. 1
Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie
Husaren Regiment von Gersdorf Nr. 8
Königlich-Preußisches Freycorps von Kleist
Königlich-preussische Artillerie Letschin
Garnison Artillerie Regiment, Compagnie zu Neisse

Die Initiative für die Nachstellung dieser historischen Schlacht kam 2009 aus Slubice und aus Kunowice. Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen verhielt sich die Stadt Frankfurt (Oder) dem Projekt gegenüber abweisend. Möglicherweise waren es "antimilitaristische Gründe", die Frankfurts Stadtpolitiker damals bewogen, sich nicht an dieser Veranstaltung zu beteiligen.

06.02.2017

Frankfurts Einkreisung ist notwendig!

Endlich reagiert die regionale Presse in Ostbrandenburg und veröffentlicht nun auch kritische Briefe von Lesern wie mich, die sich deutlich gegen die bestehende Frankfurter Kreisfreiheit und für die geplante Einkreisung von Frankfurt (Oder) äußern.
  • 18.07.2016: Die Märkische Oderzeitung druckte einen Leserbrief.
  • 23.07.2016: Der Oderlandkurier druckte einen Leserbrief.
  • 12.10.2016: Die MOZ veröffentlichte meinen Online-Kommentar.
  • 09.11.2016: Erneut druckte die MOZ meinen Online-Kommentar.
  • 07.12.2016: Focus-Online hat meine Meinung veröffentlicht.
  • 10.12.2016: Im Oderlandspiegel erschien mein Leserbrief.
  • 06.02.2017: Die MOZ druckte wieder einen meiner Online-Kommentare.

Bitte auf kleines Vorschaubild klicken = Originalgröße!

01.02.2017

Die Stunde der Populisten



Mein Mitwirken am Dokumentarfilm "Die Stunde der Populisten" begann am 01.12.2016 mit dem Empfang einer E-Mail mit folgendem Inhalt:

Lieber Herr Totzauer,
wir hatten ja seinerzeit beim Thema "Fahrraddiebstahl" miteinander zu tun, bei dem inzwischen einiges in Bewegung gekommen ist. Wenn auch nur sehr langsam (Anklage in Cottbus gegen Bande aus unserem Nachbarland). Nun zieht es mich morgen erneut in Ihre Stadt, indirekt auch wegen der Kriminalität. Direkt wegen der AfD. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Partei in Frankfurt auch deshalb von vielen Menschen gewählt worden (Kommunalwahl 2014), weil man sich von ihr eine härtere Bekämpfung der Grenzkriminalität erhofft hat. Hat sie als Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung in dieser Hinsicht etwas bewirkt? Immerhin sind dort auch zwei Polizeibeamte aktiv.

Mich interessiert Ihre Einschätzung dazu. Und zwar nur ganz informell. Ich würde gerne mit Ihnen darüber sprechen; vielleicht morgen auf einen Kaffee - wenn Sie in der Stadt sind. Darüber würde ich mich jedenfalls sehr freuen. Perfekt wäre eine Zeit ab 11 Uhr. Vorschlag für ein Treffen wäre das Café neben dem Rathaus. Mir geht es dabei nur um ein Stimmungsbild, die Einschätzung eines kundigen Bürgers.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, auch darüber, wenn Sie morgen etwas Zeit für mich hätten.

Vielen Dank und beste Grüße

Olaf Sundermeyer
Reporter/Autor

Ich traf mich wie vereinbart am 02.12.2016 mit Herrn Sundermeyer im Frankfurter Cafe "Diana" zu einem informellen Gespräch. Es dauerte ca. eine Stunde. Bei diesem Cafehaus-Gespräch war auch seine Kollegin Agnes Taegener dabei. Zum Schluss erzählte ich - quasi fast nebenbei - von meinem geplanten Projekt: Eine öffentliche Wanderung am 14.12.2016 rund um Slubice. Beide Journalisten äußerten ihr Interesse und dass sie mich gern bei dieser Wanderung mit einer Kamera begleiten würden. Gesagt getan: Wir verabredeten uns für Mittwoch, den 14.12.2016, kurz vor 10 Uhr.

Am 04.12.2016 erhielt ich von Herrn Sundermeyer eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo Herr Totzauer,
vielen Dank für unser ausführliches Gespräch am Freitag. Wir freuen uns sehr auf den Ausflug mit Ihnen am 14.12. nach Polen. Wie ich sehe, haben Sie die Wanderung bereits auf Ihrer Seite angekündigt. Wir hoffen auf ähnlich gutes Wetter wie bei unserem vergangenen Frankfurt-Besuch, damit wir schöne Bilder bekommen. Für mich ist es sehr spannend zu sehen, wie sich die Stimmung in FFO in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Am Montag treffe ich Alexander Gauland, um zu erfahren, ob und wie er sich bereits mit Ihrer Stadt beschäftigt hat. Ich bin gespannt!

Ihnen einen schönen 2. Advent
Olaf Sundermeyer

Am 14.12.2016 begleiteten uns - 21 Wanderer aus Frankfurt und Umgebung - wie vereinbart die Journalisten A.Taegener u. O.Sundermeyer + Kameramann + Tonmann auf den ersten Kilometern von "Rund um Slubice".
Einen Foto-Bericht von dieser Wanderung findet jeder hier in meinem Blog.

Nach dem Ende der vierstündigen Wanderung entstanden auf der Frankfurter Stadtbrücke jene Aufnahmen mit mir, die nun im geschnittenen Dokumentarfilm zu sehen sind.

Der Film wurde am 31. Januar 2017 um 21 Uhr im RBB erstmals ausgestrahlt.


Verlinkung zur RBB-Dokumentation = "Die Stunde der Populisten".
Der Dokumentarfilm ist laut RBB-Mediathek bis 31.01.2018 verfügbar.

Meine Meinung: Aus Erfahrung weiß ich, dass sich solch einen Dokumentarfilm nur relativ wenige - politisch interessierte Zuschauer - anschauen!
Der kurze Teil des Films, in dem ich in Erscheinung trete (ca. 4 Minuten), wirkt in dem Filmprojekt fast wie ein Fremdkörper, wie ein Bruch.
Jeder Zuschauer sollte auch um die feinen Details der Filmsprache wissen: Ich werde im Film als "AfD-Wähler der ersten Stunde" bezeichnet. Meine Erklärung heißt: Ich habe 2014, als die AfD noch vom AfD-Mitbegründer Bernd Lucke mitgeführt wurde, der AfD eine Wählerstimme gegeben. Inzwischen ist Herr Lucke bekanntlich aus der Partei ausgetreten und die AfD hat sich inhaltlich und personell sehr stark verändert. Der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke würde z.B. von mir keine Wählerstimme erhalten.

Direkt passend zu dem von mir im Film angesprochenen Problem "Grenzkriminalität" veröffentlichte die Märkische Oderzeitung am 03. Februar 2017 unter der Überschrift "Hohe Kriminalität beiderseits der deutsch-polnischen Grenze" einen Artikel des MOZ-Journalisten Dietrich Schröder, den ich online zum Lesen empfehle.
Unter dem Stichwort "Grenzkriminalität" veröffentlicht die MOZ ihre Artikel zu diesem brisanten Thema hier online!

29.01.2017

Wanderung in Slubice am 15.02.2017


Am 15. Februar 2017 lud ich ein zu einer 13-km-Wanderung durch Slubice. Am Start versammelten sich 45 Damen und Herren aus Frankfurt (Oder) und Umgebung. Gemeinsam wanderten wir zuerst hinauf auf den Berg hinterm Slubicer Stadion zu den Resten des ehemaligen Kleistturms. In der Nähe wird demnächst der >> neue Kleistturm errichtet. Anschließend gingen wir weiter zum ehemaligen Bismarckturm und von dort über die Oderwiesen zurück nach Frankfurt.


Bitte Vorschaubild anklicken = Originalgröße!


Das Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrums und die Gemeinde Slubice gaben mir am 19.01.2017 zum Kleistturm-Projekt folgende Auskünfte:

Die Reste des alten Kleistturms werden aus denkmalschutzrechtlichen Gründen an ihrem Platz bleiben. Dort werden sie gesäubert und, soweit es geht, freigelegt und somit für Besucher sichtbarer. An dieser Stelle wird es eine ausführliche, gut sichtbare Informationstafel über den historischen Kleistturm und die sichtbaren Turmreste geben.

Der Weg von den Resten zum Neuen Kleistturm wird begehbar gemacht. Auch am Neuen Kleistturm sowie innerhalb des Gebäudes werden Informationstafeln die Geschichte des Kleistturms darstellen und auf die ca. 100 Meter entfernten Reste hinweisen.

Die Gemeinde Slubice hat am 13.01.17 zusammen mit den deutschen Projektpartnern Stadt Frankfurt (Oder), ARLE gGmbH und MuV GmbH im Interreg VA-Programm einen Förderantrag eingereicht, dessen Gegenstand u.a. der Neuaufbau des Kleistturms und die Erschließung des Geländes sind. Über den Antrag wird voraussichtlich im Frühjahr (April) entschieden. Im Spätsommer/Herbst könnte dann mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.


Dieser ehemalige Bismarckturm wird hier im Internet beschrieben.


Über diese Wiesen wanderten wir zurück in Richtung Frankfurt (Oder).

Hier zeigen die Wanderfreunde Leu und Streck ihre zehn Foto-Collagen!