04.12.2016

Weihnachtsmarkt Dolgelin 2016


Auch 2016 organisierten die Dolgeliner wieder einen kleinen feinen Weihnachtsmarkt rund um die Ruine ihrer mittelalterlichen Dorfkirche. Der Markt lockte am 2. Adventswochenende zahlreiche Besucher an. Auch ich machte mich mit meinem Fahrrad am 03. Dezember 2016 dorthin auf den Weg - bei Temperaturen knapp um bzw. über Null Grad Celsius. Als Beleg zeige ich hier ein Diagramm mit der Wettervorhersage für diesen sonnenreichen kühlen Samstag. Aber mit passender Bekleidung trotzte ich auch diesmal den winterlichen Temperaturen. Insgesamt legte ich 54 Kilometer zurück.

Das war am 03.12.2016 meine 54-km-Strecke:
Frankfurt (Oder) - Kliestow - Siedlung Hexenberg - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Alt Zeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Dolgelin - Libbenichen - Alt Mahlisch - Niederjesar - Hohenjesar - Alt Zeschdorf - Neu Zeschdorf - Wulkow - Wilhelmshof - Radweg an der B112 - Mittelweg - Oderpromenade - Stadtzentrum.

Während neben der Dolgeliner Kirchenruine vor allem kulinarische Angebote verkauft wurden, boten vor und in der benachbarten Turnhalle handwerkliche Freizeitkünstler und -künstlerinnen ihre Kreationen und Produkte an.
Bitte beachten: Fotos + Grafiken werden durch Anklicken in Originalgröße angezeigt!

30.11.2016

Kein offener Diskurs zu SED-Herrschaft

Am Dienstag, den 29. November 2016, fand in der Frankfurter Europa-Universität "Viadrina" ein Workshop zum Thema "Aufarbeitung und Recht" statt. Darin ging es Herrn Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes, unter anderem um die Frage, warum trotz umfangreicher Bemühungen kein offener Diskurs zwischen den einstigen Opfern und den Mitläufern sowie Beteiligten der SED-Herrschaft zustande gekommen sei.
Zwar sei die Zahl der individuellen Anträge im Jahr 2016 etwas zurückgegangen. Gleichzeitig bleibt das Interesse der Medien und Forschung konstant, und es interessierten sich immer mehr Kinder und Enkel für das Verhalten ihrer Vorfahren in der DDR. Am wichtigsten erscheint Herrn Jahn, wie künftige Generationen die Funktionsweise einer Diktatur verstehen können, um daraus zu lernen.

So kommentiere ich dieses Thema:
Leider ist auch hier in Frankfurt (Oder) nie ein offener Diskurs zwischen den einstigen Opfern und den Mitläufern sowie Beteiligten der SED-Herrschaft zustande gekommen. Solch ein Diskurs war hier in der Stadt nie gewollt. Im Gegenteil: Seit 51 Jahren "schmückt" hier in der Stadt ein DDR-Propaganda-Titel eine kommunale Weihnachtsfeier, der den zahlreichen DDR-Opfern ins Gesicht schlägt und sie verhöhnt. Der zynische DDR-Veranstaltungstitel "Wir sind eine Große Familie" wischt die erlebte DDR-Geschichte brutal vom Tisch und behauptet etwas, was sowohl in der sozialistischen DDR-Wirklichkeit als auch jetzt in der kapitalistischen Marktwirtschaft nie real existierte. Ich sage hier ganz deutlich in Richtung alter und neuer Linkspartei-Politiker: "Wir" waren keine, "wir" sind keine und "wir" werden nie eine "Große Familie" sein.

In diesem Jahr wurden von der Stadt Frankfurt (Oder) etwa 14.000 Einladungen an Frankfurter Senioren verschickt. Nur etwa ein Drittel nahmen diese Einladung an! Diese Zahlen zeigen mir, dass bereits eine Mehrheit der Frankfurter Senioren diesen makaberen Titel "Wir sind eine Große Familie" durchschauen, sich davon distanzieren und sich nicht politisch vereinnahmen lassen. Inzwischen haben längst viele Frankfurter die Chance genutzt, Einsicht in Stasi-Akten zu nehmen. Wer solche Akten einmal gelesen hat, hat kein Verständnis und Interesse mehr für eine Veranstaltung, die Frankfurts Lokal-Politiker oberflächlich als "Große Familie" bezeichnen! Erstaunlich bleibt die Tatsache, dass bisher noch kein Frankfurter Journalist und leider auch kein Frankfurter Politiker den Mut gefunden haben, den Veranstaltungstitel und die geringe Teilnehmerzahl zu hinterfragen und Konsequenzen zu fordern.

Meine Hoffnung liegt bei kommenden Generationen, die dieses spezielle Frankfurter "Alleinstellungsmerkmal" analysieren und Fragen an die sogenannte "Große Frankfurter Familie" stellen, die hier bis heute leider noch immer verdrängt werden.

Focus-Online hat meine Meinung als Gastbeitrag am 06.12.2016 veröffentlicht!

18.11.2016

Weihnachtsmärkte 2016


Rund um und in Frankfurt (Oder) finden in diesem Jahr wieder zahlreiche Weihnachtsmärkte statt. Einige Termine habe ich hier gesammelt:

16.11.2016

Herbstwanderung am 16.11.2016


Am Mittwoch, den 16. November 2016, versammelten sich 14 Wanderinnen und Wanderer aus Frankfurt (Oder) und Umgebung um 10 Uhr am Frankfurter Comic-Brunnen zu einer herbstlichen 10-Kilometer-Wanderung. Die Strecke führte vom Frankfurter Zentrum in Richtung des Schwarzberges bei Rosengarten. Nach drei Stunden endete unsere gemeinsame Wanderung am Westkreuz.

Unsere Wanderstrecke als Empfehlung:
Brunnenplatz - Heilbronner Str. - Leipziger Str. - Beeskower Str. - Markendorfer Str. - Damaschkeweg - Lichtenberger Str. - Pfad neben der Bahntrasse - Feldweg am Nuhnenfließ - Funkturm - Trafostation - Feldweg neben der B112 - Eisenbahnunterführung - Weg am Umrichterwerk Rosengarten - NSG "Oberes Klingetal" - Fürstenwalder Poststr. - Straßenbahn-Endpunkt Westkreuz.



Wanderfreund Wolfgang Streck hat acht Foto-Collagen kunstvoll zusammengefügt:


Zur nächsten Wanderung lade ich ein am 14.12.2016: "13 km rund um Slubice".

10.11.2016

Mittwochstouren 2017

Als Sinnbild für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist das Fahrrad zum Ursprung einer Kultur geworden. Wir sind Teil einer rollenden Bewegung.
Von März 2017 bis Oktober 2017 lade ich ein zu acht Radtouren: Vier Touren führen durch Ostbrandenburg und vier durch Westpolen - jeweils im monatlichen Wechsel.
Wie in den zurückliegenden Jahren starten wir auch 2017 stets an jedem 4. Mittwoch der oben genannten acht Monate pünktlich um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Frankfurter Comic-Brunnen (siehe Foto links). Über die konkreten Details aller acht Radtouren informiere ich hier ab 2017. Wir sehen uns in Frankfurt (Oder)!

Dies sind die geplanten Termine:
• 22. März 2017 Westpolen 
• 26. April 2017 Ostbrandenburg 
• 24. Mai 2017 Westpolen 
• 28. Juni 2017 Ostbrandenburg 
• 26. Juli 2017 Westpolen 
• 23. August 2017 Ostbrandenburg 
• 27. September 2017 Westpolen 
• 25. Oktober 2017 Ostbrandenburg 

Empfohlene Tour-Ausstattung: Ersatzschlauch, Luftpumpe, Wasserflasche, Proviant, Ausweis/Pass, Euros, Zloty bei Polentouren, Landkarte.
Für alle Strecken sollte ein Fahrrad mit Gangschaltung gewählt werden!

Die Mittwochstouren eignen sich für Damen & Herren, Schichtarbeiter, Arbeitslose, Radtouristen, Senioren + Studenten. Das Mitradeln ist stets kostenfrei, erfolgt aber auf eigene Gefahr! Einfach mitkommen ohne Anmelden! Radfahren ist klimafreundlich, schont die Umwelt, fördert die Gesundheit, entlastet den Verkehr und den Geldbeutel.

Die Mittwochstouren organisiere ich nach diesen fünf Prinzipien:
• Keine Teilnahmekosten;
• Keine Bahnfahrten;
• Keine teuren Restaurantbesuche;
• Keine Strecken länger als zirka 50 Kilometer!
• Durchschnittsgeschwindigkeiten 14-16 km/h.

Ich empfehle vor einer Reise ins Ausland, auch vor einem Tagesausflug mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß, unbedingt den rechtzeitigen Abschluß einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Eine günstige Versicherung kostet pro Jahr nur relativ wenige Euros. Zahlreiche Internet-Vergleichsportale präsentieren günstige Angebote.

In Westpolen gibt es, anders als bei uns in Ostbrandenburg, bisher noch relativ wenige ausgebaute Fahrradwege. Deshalb nutze ich bei meinen Radtouren durch Westpolen sowohl relativ ruhige Landstraßen als auch naturbelassene Wald- und Feldwege. Alle Tourteilnehmer stellen sich bitte auf diese unterschiedlichen Bedingungen ein!

Vom 01. Juni bis zum 30. September bietet die Polnische Organisation für Tourismus deutschsprachigen Gästen bei Notfällen eine telefonische Hilfe an. Es gibt Unterstützung z.B. bei Sprachproblemen, bei verlorenen Dokumenten, bei medizinischen Notfällen, bei Autopannen etc. Die Hotline 0048 608 599 999 (vom Handy und Festanschluss, gebührenpflichtig) kann vom 01.06. bis 30.09. täglich von 10 bis 22 Uhr erreicht werden.
Weitere praktische Informationen über Polen finden Sie im Tourismus-Portal!


09.11.2016

Frankfurts Einkreisung ist notwendig!

Endlich reagiert die regionale Presse in Ostbrandenburg und veröffentlicht nun auch Briefe von Lesern wie mich, die sich deutlich gegen die bestehende Frankfurter Kreisfreiheit und für die geplante Einkreisung von Frankfurt (Oder) äußern.
  • Die Märkische Oderzeitung veröffentlichte meinen Leserbrief zum Thema "Kreisfreiheit" am 18.07.2016 (siehe unten).
  • Der Oderlandkurier druckte am 23. Juli 2016 meinen Leserbrief (siehe unten).
  • Am 12. Oktober 2016 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung einen meiner Online-Kommentare in Form eines Leserbriefes (siehe unten).
  • Am Mittwoch, den 09. November 2016, druckte die Märkische Oderzeitung einen Online-Kommentar von mir als Leserbrief (siehe unten).
  • Der Oderlandspiegel veröffentlichte meine Meinung am 10.12.2016.
  • Focus-Online hat meine Meinung am 07.12.2016 veröffentlicht!

Klick auf Vorschau-Datei = Großansicht!
MOZ vom 18.07.2016Oderlandkurier vom 23.07.2016
  
MOZ vom 12.10.2016 
  
  
 

01.11.2016

Wandern im Winter 2016/2017

So wie im letzten Winter 2015/2016 lade ich auch in den Monaten November und Dezember 2016 sowie Januar 2017 wieder ein zu Mittwochswanderungen.

Starten werden wir wieder um 10 Uhr in Frankfurt (Oder) auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Comic-Brunnen und dem Cafe Bellini.

Wer interessiert ist an gemeinsamer Bewegung durch Frankfurt + Slubice, informiert bitte auch Freunde, Verwandte und Bekannte. Achtung: Bei Dauerregen ist es möglich, dass ich den Start um eine Woche auf den darauf folgenden Mittwoch verschiebe!

Da alle Mittwochs-Wanderungen stets im Frankfurter Stadtzentrum beginnen, ist eine Anreise für Frankfurter Teilnehmer mit Stadtbus oder Straßenbahn am günstigsten. Gebraucht werden lediglich zwei gültige Fahrscheine für Hin- und Rückfahrt.

Achtung: Während der Wanderungen ist keine Einkehr in ein Gasthaus geplant. Ich empfehle daher einen Wanderrucksack mit Proviant, Thermoskanne und Regenschirm. Bitte festes Schuhwerk anziehen - die Wanderungen sind keine Spaziergänge!

Über Änderungen informiere ich stets auf der Internetseite www.rotofo.de/fitness bzw. hier in meinem Google-Blog. Bitte informieren Sie sich auch in den Terminkalendern diverser regionaler Zeitungen und Medien.

Folgende Wege und Ziele habe ich ausgesucht:

• 16.11.2016 = Zum Schwarzberg bei Rosengarten = 10 km:
Über diese Herbst-Wanderung informiere ich in einem Extra-Foto-Bericht hier in diesem Blog.


• 14.12.2016 = Rund um Slubice = 13 km:
Die Wanderung beginnt um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz und endet an der Stadtbrücke zwischen Slubice und Frankfurt.

Seit 25 Jahren ist die Grenze zwischen Deutschland und Polen geöffnet. Mit dieser Wanderung lade ich erneut dazu ein, die ländliche Umgebung der polnischen Grenzstadt Slubice kennen zu lernen.

Zu dieser Wanderung hat ein Kamera-Team des RBB seine Teilnahme angekündigt.

• 18.01.2017 = Zum Kliestower Burgwall = 14 km:
Die Wanderung beginnt um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz und endet an der Oderpromenade.

Slawische Burgwallanlage bei Kliestow aus dem 09. Jh.:
Vom Burgwall-Plateau hat der Besucher einen beeindruckenden Blick auf das Odertal und die Oderwiesen. Der Burgwall befindet sich auf einem spornartigen Fortsatz der Hochfläche, die hier zur Oderaue ein Steilufer ausbildet. Das ebene, annähernd dreieckige Plateau (siehe Grafik unten links) liegt ca. 24 m über dem Fluss. Es ist von Steilhängen begrenzt und nur im Süden mit der Hochfläche verbunden.
Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Wallspuren noch deutlicher ausgeprägt waren, erkannte man das Areal als Wehranlage. Planmäßige archäologische Untersuchungen wurden ab dem Jahr 1936 von Wilhelm Unverzagt durchgeführt. Brandspuren von Holzkonstruktionen und Herdstellen belegen Wohn- und Wirtschaftsgebäude; Dungschichten weisen auf Stallungen hin. Große Mengen von Gefäßscherben und Reste von Lehmwannen, die noch mit Getreide gefüllt waren, zeigen, dass hier auch Vorratsspeicher standen. Das noch immer unveröffentlichte Fundmaterial datiert ausschließlich in die mittelslawische Periode, sodass auf ein Bestehen der Anlage im 9. und 10. Jahrhundert geschlossen wird. Eine Brandkatastrophe, die mit dem polnischen Vordringen nach Westen über die Oder in Verbindung gebracht wird, führte zum Ende der Burgwallanlage.
Vom letzten Weltkrieg gibt es Spuren in Form von Schützengräben.


26.10.2016

Achte Mittwochstour 2016

Die achte und letzte Mittwochs-Radtour in diesem Jahr führte 19 Radfahrerinnen und Radfahrer am 26. Oktober 2016 von Frankfurt (Oder) über Müllrose zum Rotfließsee bei Schernsdorf. Rund um den Rotfließsee fahren Pilzsammler nach regenreichen Herbsttagen eine gute Ernte ein. Die Gegend zieht das ganze Jahr über Wanderer und Radfahrer an. Über Groß Lindow und Brieskow-Finkenheerd sammelten wir bis zurück nach Frankfurt (Oder) insgesamt 47 Kilometer.

Das war unsere Route: Frankfurt (Oder) - Ziegenwerder - Gr. Müllroser Str. - Nuhnen - Markendorf - Hohenwalde - Müllrose - Rotfließsee - Groß Lindow - Brieskow-Finkenheerd - Lossow - Frankfurt (Oder).


Unsere Tour-Statistik am 26. Oktober 2016:
19 Radfahrer; 47 Kilometer; Reine Fahrtzeit: 3 h; Tourzeit inklusive Pausen: 5 h; Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,23 km/h.

23.10.2016

Kürbisfest Berkenbrück 2016

In den Gemeinden rund um Berkenbrück luden Plakate und Aushänge die Bürger ein an den Berkenbrücker Strand der Spree zum 6. Kürbisfest.
Ich erfuhr durch eine Information auf der Homepage des Amtes Odervorland von diesem Festtermin. Der trübe Oktoberhimmel öffnete am Samstag, den 22. Oktober 2016, für ein paar Stunden seine Wolkendecke und schickte mehrere Sonnenstrahlen übers Land - also eine günstige Gelegenheit, sich bei einigermaßen trockenem Radlerwetter auf die 68-km-Tour von Frankfurt (Oder) nach Berkenbrück und zurück zu begeben.


Klick auf das Vorschaubild = Originalgröße!

Das war meine Radstrecke am 22.10.2016:
Frankfurt (Oder) - Westkreuz - Wupi - Bahnhof Pillgram - Jacobsdorf - Autobahnbrücke - Hirschdenkmal - Kersdorfer Schleuse - Spree-Radweg - Berkenbrück - Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Rosengarten - Pagram - Nuhnen - Frankfurt (Oder)

Organisiert wurde das Kürbisfest vom Feuerwehrverein Berkenbrück. Die Besucher erschienen zahlreich und nutzten die Angebote - siehe Fotos:









Die Märkische Oderzeitung berichtete auf ihrer Homepage über das 6. Kürbisfest 2016.

Meine Radtour-Statistik:
Gesamtstrecke: 68 Kilometer; Tourdauer insgesamt: 6 Stunden; Reine Fahrtzeit ohne Pausen: 4 Stunden; Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,84 km/h.