13.02.2017

Die Schlacht bei Kunersdorf 1759

Am 12. August 1759 standen sich beim Dorf Kunersdorf (heute: Kunowice), nahe der heutigen Stadt Słubice (bis 1945 ein ehemaliger Stadtteil von Frankfurt an der Oder), die Armeen von damaligen europäischen Großmächten gegenüber. Der Zusammenstoß der Preußen mit den verbündeten Russen und Österreichern zählt zu den größten Schlachten des Siebenjährigen Krieges (1756-63) - der ersten kriegerischen Auseinandersetzung von globaler Reichweite. Unter den Opfern der Schlacht befanden sich nicht nur Deutsche, Russen und Österreicher, sondern auch Vertreter anderer Völker – z.B. Balkanslawen, Kosaken, Ungarn. Die Schlacht bei Kunersdorf wurde damit zu einem Bestandteil der europäischen Geschichte.

Nachstellung der Schlacht 250 Jahre später

Am 15. August 2009 wurde mit Unterstützung zahlreicher Gruppen und Aktiver in einer Inszenierung die Schlacht von 1759 nachgestaltet. In der Nähe des „Großen Spitzberges“ – einer Anhöhe unmittelbar am nördlichen Ortsrand von Kunowice - versetzten sich damals mehrere organisierte Gruppen von Geschichtsliebhabern hinein in die Rollen der an der Schlacht beteiligten Soldaten. Einige stellten zum Beispiel den preußischen Angriff dar. Andere ahmten die Verteidigung der Russen und Österreicher nach. Getreue Wiedergabe von Uniformen und Waffen jener Zeit sowie pyrotechnische Effekte sorgten für einen realistischen Eindruck. Die einstündige Vorführung wurde von einem professionellen Moderator kommentiert. Er beschrieb wichtige Episoden der Schlacht und erklärte das Tagesprogramm der Schlachtnachstellung:

  • 10:00 Appell, Gefechtsübungen, Aufbruch (Feldlager auf dem Sportplatz)
  • 13:00 Rückkehr zum Feldlager, Eröffnung des Feldlagers fürs Publikum
  • 16.30 Aufbruch der Truppen zum Schlachtfeld
  • 17:00 Nachstellung der Schlacht bei Kunersdorf/Kunowice (siehe Karte)
  • 18.00 Aufzug der Wachposten am Feldlager

Am 15.08.2009 fuhr ich mit meinem Rad nach Kunowice und fotografierte dort.
Heute - acht Jahre später - zeige ich einige dieser Fotos hier in meinem Blog.
Bitte auf die Vorschaubilder klicken, dann werden die Originalbilder sichtbar:


Die eingeladenen Geschichtsliebhaber kamen am 15.08.2009 aus:

Österreich:
Inf.Reg. Salm - Salm
Inf.Reg. Teutschmeister
Inf.Reg. Wied
Inf.Reg. Botta d'Adorno

Sachsen:
Inf.Reg. Sachsen - Weißenfels, Comp. Barby
Inf.Reg. Sachsen - Weißenfels, Comp. Weißenfels
Churfürstlich Sächsisches 3.Kreisregiment
Königlich polnisches & churfürstlich sächsisches Artillerieregiment "Aus dem Winkel"

Preußen:
Koenig Friedrich der Grosse (Gerd Jacob)
Blankenburger IG
Potsdamer Riesengarde "Langen Kerls" Nr. 6
Inf.Reg. Alt Braunschweig Nr. 5
Inf.Reg. von Finck Nr. 12
Inf.Reg. Jung Braunschweig Nr. 39
Inf.Reg. Alt Kreytzen Mr. 40
Inf.Reg. Herzogtum Mecklenburg Strelitz Nr. 1
Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie
Husaren Regiment von Gersdorf Nr. 8
Königlich-Preußisches Freycorps von Kleist
Königlich-preussische Artillerie Letschin
Garnison Artillerie Regiment, Compagnie zu Neisse

Die Initiative für die Nachstellung dieser historischen Schlacht kam 2009 aus Slubice und aus Kunowice. Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen verhielt sich die Stadt Frankfurt (Oder) dem Projekt gegenüber abweisend. Möglicherweise waren es "antimilitaristische Gründe", die Frankfurts Stadtpolitiker damals bewogen, sich nicht an dieser Veranstaltung zu beteiligen.

06.02.2017

Frankfurts Einkreisung ist notwendig!

Endlich reagiert die regionale Presse in Ostbrandenburg und veröffentlicht nun auch kritische Briefe von Lesern wie mich, die sich deutlich gegen die bestehende Frankfurter Kreisfreiheit und für die geplante Einkreisung von Frankfurt (Oder) äußern.
  • 18.07.2016: Die Märkische Oderzeitung druckte einen Leserbrief.
  • 23.07.2016: Der Oderlandkurier druckte einen Leserbrief.
  • 12.10.2016: Die MOZ veröffentlichte meinen Online-Kommentar.
  • 09.11.2016: Erneut druckte die MOZ meinen Online-Kommentar.
  • 07.12.2016: Focus-Online hat meine Meinung veröffentlicht.
  • 10.12.2016: Im Oderlandspiegel erschien mein Leserbrief.
  • 06.02.2017: Die MOZ druckte wieder einen meiner Online-Kommentare.

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01.02.2017

Die Stunde der Populisten



Mein Mitwirken am Dokumentarfilm "Die Stunde der Populisten" begann am 01.12.2016 mit dem Empfang einer E-Mail mit folgendem Inhalt:

Lieber Herr Totzauer,
wir hatten ja seinerzeit beim Thema "Fahrraddiebstahl" miteinander zu tun, bei dem inzwischen einiges in Bewegung gekommen ist. Wenn auch nur sehr langsam (Anklage in Cottbus gegen Bande aus unserem Nachbarland). Nun zieht es mich morgen erneut in Ihre Stadt, indirekt auch wegen der Kriminalität. Direkt wegen der AfD. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Partei in Frankfurt auch deshalb von vielen Menschen gewählt worden (Kommunalwahl 2014), weil man sich von ihr eine härtere Bekämpfung der Grenzkriminalität erhofft hat. Hat sie als Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung in dieser Hinsicht etwas bewirkt? Immerhin sind dort auch zwei Polizeibeamte aktiv.

Mich interessiert Ihre Einschätzung dazu. Und zwar nur ganz informell. Ich würde gerne mit Ihnen darüber sprechen; vielleicht morgen auf einen Kaffee - wenn Sie in der Stadt sind. Darüber würde ich mich jedenfalls sehr freuen. Perfekt wäre eine Zeit ab 11 Uhr. Vorschlag für ein Treffen wäre das Café neben dem Rathaus. Mir geht es dabei nur um ein Stimmungsbild, die Einschätzung eines kundigen Bürgers.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, auch darüber, wenn Sie morgen etwas Zeit für mich hätten.

Vielen Dank und beste Grüße

Olaf Sundermeyer
Reporter/Autor

Ich traf mich wie vereinbart am 02.12.2016 mit Herrn Sundermeyer im Frankfurter Cafe "Diana" zu einem informellen Gespräch. Es dauerte ca. eine Stunde. Bei diesem Cafehaus-Gespräch war auch seine Kollegin Agnes Taegener dabei. Zum Schluss erzählte ich - quasi fast nebenbei - von meinem geplanten Projekt: Eine öffentliche Wanderung am 14.12.2016 rund um Slubice. Beide Journalisten äußerten ihr Interesse und dass sie mich gern bei dieser Wanderung mit einer Kamera begleiten würden. Gesagt getan: Wir verabredeten uns für Mittwoch, den 14.12.2016, kurz vor 10 Uhr.

Am 04.12.2016 erhielt ich von Herrn Sundermeyer eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo Herr Totzauer,
vielen Dank für unser ausführliches Gespräch am Freitag. Wir freuen uns sehr auf den Ausflug mit Ihnen am 14.12. nach Polen. Wie ich sehe, haben Sie die Wanderung bereits auf Ihrer Seite angekündigt. Wir hoffen auf ähnlich gutes Wetter wie bei unserem vergangenen Frankfurt-Besuch, damit wir schöne Bilder bekommen. Für mich ist es sehr spannend zu sehen, wie sich die Stimmung in FFO in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Am Montag treffe ich Alexander Gauland, um zu erfahren, ob und wie er sich bereits mit Ihrer Stadt beschäftigt hat. Ich bin gespannt!

Ihnen einen schönen 2. Advent
Olaf Sundermeyer

Am 14.12.2016 begleiteten uns - 21 Wanderer aus Frankfurt und Umgebung - wie vereinbart die Journalisten A.Taegener u. O.Sundermeyer + Kameramann und + Tonaufnahmemann auf den ersten Kilometern von "Rund um Slubice".
Einen Foto-Bericht von dieser Wanderung findet jeder hier in meinem Blog.

Nach dem Ende der vierstündigen Wanderung entstanden auf der Frankfurter Stadtbrücke jene Aufnahmen mit mir, die nun im geschnittenen Dokumentarfilm zu sehen sind.

Der Film wurde am 31. Januar 2017 um 21 Uhr im RBB erstmals ausgestrahlt.


Verlinkung zur RBB-Dokumentation = "Die Stunde der Populisten".
Der Dokumentarfilm ist laut RBB-Mediathek bis 31.01.2018 verfügbar.

Der Fernsehsender "Phoenix" zeigt den Film am 02.03.2017 um 20.15 Uhr.

Meine Meinung: Aus Erfahrung weiß ich, dass sich solch einen Dokumentarfilm nur relativ wenige - politisch interessierte Zuschauer - anschauen!
Der kurze Teil des Films, in dem ich in Erscheinung trete (ca. 4 Minuten), wirkt in dem Filmprojekt fast wie ein Fremdkörper, wie ein Bruch.
Jeder Zuschauer sollte auch um die feinen Details der Filmsprache wissen: Ich werde im Film als "AfD-Wähler der ersten Stunde" bezeichnet. Meine Erklärung heißt: Ich habe 2014, als die AfD noch vom AfD-Mitbegründer Bernd Lucke mitgeführt wurde, der AfD eine Wählerstimme gegeben. Inzwischen ist Herr Lucke bekanntlich aus der Partei ausgetreten und die AfD hat sich inhaltlich und personell sehr stark verändert. Der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke würde z.B. von mir keine Wählerstimme erhalten.

Direkt passend zu dem von mir im Film angesprochenen Problem "Grenzkriminalität" veröffentlichte die Märkische Oderzeitung am 03. Februar 2017 unter der Überschrift "Hohe Kriminalität beiderseits der deutsch-polnischen Grenze" einen Artikel des MOZ-Journalisten Dietrich Schröder, den ich hier online zum Lesen empfehle!

29.01.2017

Wanderung in Slubice am 15.02.2017


Am 15. Februar 2017 lud ich ein zu einer 13-km-Wanderung durch Slubice. Am Start versammelten sich 45 Damen und Herren aus Frankfurt (Oder) und Umgebung. Gemeinsam wanderten wir zuerst hinauf auf den Berg hinterm Slubicer Stadion zu den Resten des ehemaligen Kleistturms. In der Nähe wird demnächst der >> neue Kleistturm errichtet. Anschließend gingen wir weiter zum ehemaligen Bismarckturm und von dort über die Oderwiesen zurück nach Frankfurt.


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Das Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrums und die Gemeinde Slubice gaben mir am 19.01.2017 zum Kleistturm-Projekt folgende Auskünfte:

Die Reste des alten Kleistturms werden aus denkmalschutzrechtlichen Gründen an ihrem Platz bleiben. Dort werden sie gesäubert und, soweit es geht, freigelegt und somit für Besucher sichtbarer. An dieser Stelle wird es eine ausführliche, gut sichtbare Informationstafel über den historischen Kleistturm und die sichtbaren Turmreste geben.

Der Weg von den Resten zum Neuen Kleistturm wird begehbar gemacht. Auch am Neuen Kleistturm sowie innerhalb des Gebäudes werden Informationstafeln die Geschichte des Kleistturms darstellen und auf die ca. 100 Meter entfernten Reste hinweisen.

Die Gemeinde Slubice hat am 13.01.17 zusammen mit den deutschen Projektpartnern Stadt Frankfurt (Oder), ARLE gGmbH und MuV GmbH im Interreg VA-Programm einen Förderantrag eingereicht, dessen Gegenstand u.a. der Neuaufbau des Kleistturms und die Erschließung des Geländes sind. Über den Antrag wird voraussichtlich im Frühjahr (April) entschieden. Im Spätsommer/Herbst könnte dann mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.


Dieser ehemalige Bismarckturm wird hier im Internet beschrieben.


Über diese Wiesen wanderten wir zurück in Richtung Frankfurt (Oder).

Die Wanderfreunde Leu und Streck werden hier demnächst ihre Fotos zeigen!

18.01.2017

Zum Kliestower Burgwall am 18.01.2017


Am Mittwoch, den 18. Januar 2017, marschierten wir,
34 Wanderinnen und Wanderer aus Frankfurt (Oder) und Umgebung, bei winterlichen Bedingungen gemeinsam die 13-Kilometer-Strecke vom Frankfurter Stadtzentrum bis zum Burgwall bei Kliestow und zurück.
Unterwegs besuchten wir den Friedhof der Kriegsgefangenen (1. WK) und den Heimkehrerfriedhof nahe dem heutigen SMC.

Slawische Burgwallanlage bei Kliestow aus dem 09. Jh.:
Vom Burgwall-Plateau hat der Besucher einen beeindruckenden Blick auf das Odertal und die Oderwiesen. Der Burgwall befindet sich auf einem spornartigen Fortsatz der Hochfläche, die hier zur Oderaue ein Steilufer ausbildet. Das ebene, annähernd dreieckige Plateau (siehe Grafik unten links) liegt ca. 24 m über dem Fluss. Es ist von Steilhängen begrenzt und nur im Süden mit der Hochfläche verbunden.
Anfang des 19. Jahrhunderts, als die Wallspuren noch deutlicher ausgeprägt waren, erkannte man das Areal als Wehranlage. Planmäßige archäologische Untersuchungen wurden ab dem Jahr 1936 von Wilhelm Unverzagt durchgeführt. Brandspuren von Holzkonstruktionen und Herdstellen belegen Wohn- und Wirtschaftsgebäude; Dungschichten weisen auf Stallungen hin. Große Mengen von Gefäßscherben und Reste von Lehmwannen, die noch mit Getreide gefüllt waren, zeigen, dass hier auch Vorratsspeicher standen. Das noch immer unveröffentlichte Fundmaterial datiert ausschließlich in die mittelslawische Periode, sodass auf ein Bestehen der Anlage im 9. und 10. Jahrhundert geschlossen wird. Eine Brandkatastrophe, die mit dem polnischen Vordringen nach Westen über die Oder in Verbindung gebracht wird, führte zum Ende der Burgwallanlage. Vom letzten Weltkrieg gibt es Spuren in Form von Schützengräben.

Bitte auf ein Vorschaubild klicken = Originalgröße!


Die Wanderfreunde Leu und Streck präsentieren hier acht Collagen ihrer Wanderfotos:


17.01.2017

Neujahrswanderung 2017

Am Sonntag, den 08. Januar 2017, lud die Märkische Oderzeitung ein zur 24. MOZ-Neujahrswanderung. Über 300 Wanderinnen und Wanderer aus Ostbrandenburg kamen in den Frankfurter Stadtwald. Startort war wie in den Vorjahren der Platz am ehemaligen Waldhaus Rosengarten - heute: Wupis Imbiss. Wupi übernahm wieder die Verkösterung der vielen hungrigen und durstigen Teilnehmer. Vier Wanderleiter führten ihre Wandergruppen auf Strecken zwischen 4 bis 8 Kilometer durch den Stadtwald. Meine Wanderstrecke führte auf einem Rundkurs bis zur Jagdhütte auf dem Schwarzberg und an der Stadtförsterei vorbei zum Startplatz (siehe Grafik).


Wanderfreund Wolfgang Streck hat diese Wanderung mit seinen Fotos dokumentiert:

Bitte Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!

08.01.2017

Wandern im Winter 2016/2017

So wie im letzten Winter 2015/2016 lade ich auch in den Monaten November und Dezember 2016 sowie Januar und Februar 2017 wieder ein zu Mittwochswanderungen.

Starten werden wir wieder um 10 Uhr in Frankfurt (Oder) auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Comic-Brunnen und dem Cafe Bellini.


Wer interessiert ist an gemeinsamer Bewegung durch Frankfurt + Slubice, informiert bitte auch Freunde, Verwandte und Bekannte. Achtung: Bei Dauerregen ist es möglich, dass ich den Start verschiebe!

Da alle Mittwochs-Wanderungen stets im Frankfurter Stadtzentrum beginnen, ist eine Anreise für Frankfurter Teilnehmer mit Stadtbus oder Straßenbahn am günstigsten. Gebraucht werden lediglich zwei gültige Fahrscheine für Hin- und Rückfahrt.

Achtung: Während der Wanderungen ist keine Einkehr in ein Gasthaus geplant. Ich empfehle daher einen Wanderrucksack mit Proviant, Thermoskanne und Regenschirm. Bitte festes Schuhwerk anziehen - die Wanderungen sind keine Spaziergänge!

Über Änderungen informiere ich hier in meinem Google-Blog. Bitte informieren Sie sich auch in den Terminkalendern diverser regionaler Zeitungen und Medien.

Folgende Wege und Ziele habe ich ausgesucht:

• 16.11.2016 = Zum Schwarzberg bei Rosengarten = 10 km:
Über diese Herbst-Wanderung informiere ich in einem => Foto-Bericht hier im Blog.



• 14.12.2016 = Rund um Slubice = 13 km:
Ein => Foto-Bericht informiert über diese Wanderung.



• 18.01.2017 = Zum Kliestower Burgwall = 13 km:
Auch über diese Wanderung gibt es einen speziellen => Foto-Bericht.



• 15.02.2017 = Slubice = 13 km
Hier => gibt es den Foto-Bericht über die Wanderung zu Kleistturm und Bismarckturm.


02.01.2017

Mittwochstouren 2017

Als Sinnbild für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist das Fahrrad zum Ursprung einer Kultur geworden. Wir sind Teil einer rollenden Bewegung.
Von März 2017 bis Oktober 2017 lade ich ein zu acht Radtouren: Vier Touren führen durch Ostbrandenburg und vier durch Westpolen - jeweils im monatlichen Wechsel.
Wie in den zurückliegenden Jahren starten wir auch 2017 stets an jedem 4. Mittwoch der oben genannten acht Monate pünktlich um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Frankfurter Comic-Brunnen (siehe Foto links). Bitte informiere Dich hier über die Details der acht Radtouren. Wir sehen uns 2017 in Frankfurt (Oder)!


Dies sind die Termine der acht Mittwochstouren:
22.03.2017= Westpolen = Durch den Norden von Slubice (38 km)
26.04.2017= Ostbrandenburg = Zu Mallnows Adonisröschen (43 km)
24.05.2017= Westpolen = Rzepin, Biberpfad und Liniesee (50 km)
28.06.2017= Ostbrandenburg = Trepliner See und Döbberin (45 km)
26.07.2017= Westpolen = Laski Lubuskie und Pamiecin (47 km)
23.08.2017= Ostbrandenburg = Mixdorf und Schernsdorf (50 km)
27.09.2017= Westpolen = Friedenswald Owczary (40 km)
25.10.2017= Ostbrandenburg = Durch Frankfurter Ortsteile (44 km)


Hier zeige ich acht Kartenausschnitte zu den acht Mittwochstouren 2017.
Die Vorschaubilder werden nach Anklicken in Originalgröße angezeigt!

 22. März 2017 = Durch den Norden von Slubice

 26. April 2017 = Niederjesar - Mallnow - Lebus

 24. Mai 2017 = Rzepin - Biberpfad - Liniesee

 28. Juni 2017 = Treplin - Döbberin - Hohenjesar

 26. Juli 2017 = Laski Lubuskie - Pamiecin

 23. August 2017 = Müllrose - Mixdorf - Schernsdorf

 27. September 2017 = Friedenswald Owczary

 25. Oktober 2017 = Durch Frankfurter Ortsteile


Empfohlene Tour-Ausstattung: Ersatzschlauch, Luftpumpe, Wasserflasche, Proviant, Ausweis/Pass, Euros, Zloty bei Polentouren, Landkarte.
Für alle Strecken sollte ein Fahrrad mit Gangschaltung gewählt werden!

Die Mittwochstouren eignen sich für Damen & Herren, Schichtarbeiter, Arbeitslose, Radtouristen, Senioren + Studenten. Das Mitradeln ist stets kostenfrei, erfolgt aber auf eigene Gefahr! Einfach mitkommen ohne Anmelden! Radfahren ist klimafreundlich, schont die Umwelt, fördert die Gesundheit, entlastet den Verkehr und den Geldbeutel.

Die Mittwochstouren organisiere ich nach diesen fünf Prinzipien:
1. Keine Teilnahmekosten; 2. Keine Bahnfahrten; 3. Keine teuren Restaurantbesuche; 4. Radstrecken nur bis zirka 50 Kilometer; 5. Durchschnittsgeschwindigkeiten 14-16 km/h.

Ich empfehle vor einer Reise ins Ausland, auch vor einem Tagesausflug mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß, unbedingt den rechtzeitigen Abschluß einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Eine günstige Versicherung kostet pro Jahr nur relativ wenige Euros. Zahlreiche Internet-Vergleichsportale präsentieren günstige Angebote.

In Westpolen gibt es, anders als bei uns in Ostbrandenburg, bisher noch relativ wenige ausgebaute Fahrradwege. Deshalb nutze ich bei meinen Radtouren durch Westpolen sowohl relativ ruhige Landstraßen als auch naturbelassene Wald- und Feldwege. Alle Tourteilnehmer stellen sich bitte auf diese unterschiedlichen Bedingungen ein!

Vom 01. Juni bis zum 30. September bietet die Polnische Organisation für Tourismus deutschsprachigen Gästen bei Notfällen eine telefonische Hilfe an. Es gibt Unterstützung z.B. bei Sprachproblemen, bei verlorenen Dokumenten, bei medizinischen Notfällen, bei Autopannen etc. Die Hotline 0048 608 599 999 (vom Handy und Festanschluss, gebührenpflichtig) kann vom 01.06. bis 30.09. täglich von 10 bis 22 Uhr erreicht werden.
Weitere praktische Informationen über Polen finden Sie im Tourismus-Portal!

Polnisch-Deutscher Sprachführer für die Hosentasche = [PDF zum Ausdrucken].